Ubuntu 9.10 erschienen

ubuntulogoWie die meisten Ubuntu-Anwender wissen, erscheint immer im April und im Oktober jedes Jahr eine neue Version des auf Debian basierenden kostenlosen Betriebssystems. Daher leiteten sich auch die Bezeichnungen z.B. 9.04 (April) und 9.10 (Oktober) ab. Wie immer erscheint es in mehreren Varianten: Desktop und Serveredition. Für Heimanwender ist die Desktopversion mit der grafischen Benutzeroberfläche GNOME gedacht. Die Version 9.10 trägt wieder einen ausgefallen Namen: Karmic Koala.

Was Ubuntu auszeichnet ist seine umfangreiche Austattung an bekannter Software (z.B. OpenOffice, Firefox usw.) und die gute Unterstützung von älterer als auch aktueller Hardware. Auch Ubuntu ist in einer 32 und einer  64-Bit Variante verfügbar. Im Grunde kann man damit alles machen, was auch mit Windows möglich ist. Im Internet surfen, E-Mailverkehr, Multimedia (Filme ansehen, Musik hören usw.), Textverarbeitung und vieles mehr.

Der Unterschied besteht natürlich darin, dass man auf entsprechende Programmalternativen angewiesen ist, aber das Angebot ist sehr groß und bietet fast immer eine passende Lösung. Aus meiner Sicht hat Ubuntu mit dazu beigetragen, Linux auch für „Laien“ attraktiv zu machen. Das zeigt besonders im Einsatz für z.B. Netbooks. Die wichtgsten Einstellungen können über die grafische Oberfläche vorgenommen werden. Es ist also nicht mehr notwendig, ein „Linuxbefehl Profi“ zu sein. Ein weiterer Pluspunkt sind auch die geringen Hardwarevorraussetzungen.

Ubuntu ausprobieren

Wer Ubuntu noch nie ausprobiert hat, der kann dies ohne Gefahr mit Hilfe der Live-CD testen. Dazu lädt man sich das aktuelle Image File (*.ISO) auf den eigenen PC herunter. Dann kann es mit einem Brennprogramm wie z.B. dem kostenlosen CDBurnerXP auf eine CD-R oder CD-RW gebrannt werden. Nach einem PC-Neustart kann man dann von dieser CD starten und Ubuntu ausprobieren. Es werden dabei keine Änderungen am Sytem vorgenommen.

Eine weitere nützliche Variante ist die Installation in Windows mit Wubi. Es wird wie ein Programm unter Windows installiert und läuft dann in einer sogenannten Containerdatei. Man kann folgende Dinge selber festlegen: Speicherort und Größe der Containerdatei, ein Benutzername und das dazugehörige Passwort.  Es werden also keine neuen Partiotionen angelegt oder verändert. Der Vorteil: es verhält sich wie ein „echtes“ Betriebssystem und kann schnell ohne Probleme unter Windows wieder über die Systemsteuerung deinstalliert werden. Es nutzt den Windows-Bootmanager, so dass nach einer Deinstallation keine Änderungen bleiben.

Neuerungen

Hier eine kleine Übersicht, der Neuheiten in der aktuellen Version:

  • schnellerer Startvorgang durch den Einsatz von Upstart
  • Standardbrowser Firefox 3.5
  • Kernelversion 2.6.31
  • Unterstützung für Cloud Computing mit Ubuntu One
  • Paketverwaltung Software Center
  • Dateisystem EXT4
  • Gnome 2.28
  • Bootloader Grub 2 uvm.

Details findet man dazu auf der englischen „Release Notes“ Seite.

Update von 9.04 auf 9.10 (Desktopvariante)

Wer bereits Ubuntu 9.04 verwendet, kann es auch direkt auf 9.10 updaten. Dazu Ruf man den Terminal auf (Alt + F2) und gibt dann folgende Zeile ein:

update-manager -d

Bitte wie immer darauf achten, vorher alle wichtigen Daten zu sichern. Für Anwender der Serverversion, gibt es eine englische Anleitung auf der Release Notes Seite (siehe Link oben).

Download

Die Verschiedenen Versionen können von den Ubuntu Webseiten hier kostenlos heruntergeladen werden.

http://www.ubuntu.com/getubuntu/download

http://noncdn.releases.ubuntu.com/karmic/

http://se.archive.ubuntu.com/releases/9.10/

http://osuosl.cdimages.mythbuntu.org/

Über Torsten
Mein Name ist Torsten. Ich hoffe der Artikel hat dir gefallen und über ein Feedback von dir würde ich mich sehr freuen.

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