Umstieg auf die FritzBox 7170

Nachdem wir immer noch unser Arcor DSL Modem 100 in Verwendung hatten, was ein Zyxel P660HW-67 Gerät ist, wurde es langsam Zeit für ein neues Modem. An sich war ich damit sehr zufrieden, da es vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten hatte, jedoch hatte ich in letzter Zeit einige Probleme damit und entschied mich für eine FRITZ!Box Fon WLAN 7170.

Der Grund für den Umstieg waren hauptsächlich zwei Probleme. Die integrierte DynDNS Funktion übermittelte nicht immer meine aktuelle IP-Adresse und die WLAN Verschlüsselung war maximal mit WPA möglich. Zu allem Übel funktionierte diese auch nicht richtig und ich konnte nur mit WEP arbeiten. Damit wenigstens ein wenig mehr Sicherheit möglich war, schaltete ich die SSID auf unsichtbar und ließ die Verbindung per WLAN nur mit der MAC – Adresse meines Laptops zu.

Immer wenn ich mit meinem Laptop unterwegs bin, lasse ich meinen WLAN Adapter nach Netzwerken suchen. Der Anteil wird zwar immer kleiner, aber es gibt tatsächlich immer noch Menschen, die ihr Netzwerk unverschlüsselt lassen. Dies nur mal als Anmerkung, denn wer sein WLAN auch unverschlüsselt lässt, der riskiert den Missbrauch durch Andere. Das ist fast so als ob man die Wohnungstür offen lässt und sich dann wundert, dass etwas fehlt. In dem Fall würde auch keine Versicherung bezahlen. Für alles was über die eigene DSL Leitung geschieht, wird erst einmal der Inhaber des Anschlusses ins Visier genommen und wer sich direkt an ein fremdes ungesichertes Netzwerk anmeldet macht sich nicht strafbar. Anders sieht es schon aus, wenn man sein Netzwerk schützt und gehackt wird. Dies ist eine Straftat.

Aber zurück zum Thema. Ich habe diverse Technik Ratgeber durchgesehen, um ein für mich geeignetes Gerät zu finden, was die Funktionen bietet, die ich gerne nutzen möchte. Mehrere Freunde hatten mir bereits zum Kauf einer Fritz!Box geraten, da sie entweder selber eine haben oder schon damit gearbeitet (eingerichtet) haben. Hilfreich ist es auf jeden Fall, sich zu mehreren Geräten die Rezensionen von anderen Kunden zu lesen. Die Produktbeschreibungen heben immer die Funktionen hervor, sagen aber z.B. selten etwas über die Usability aus.

So schaue ich mich immer auf mehreren Portalen um, damit ich mir einen möglichst ausführlichen Überblick verschaffen kann. Gestern habe ich mein altes DSL-Modem abgeklemmt und meine FritzBox angeschlossen. Mit Hilfe der Anleitung war der Anschluss und die Konfiguration recht einfach. Das liegt unter anderem auch daran, dass die Bedienungsoberfläche aufgeräumt und deutsch ist. Einige Optionen waren aber erst sichtbar, nachdem ich im Menü die „Expertenansicht“ aktiviert hatte, um z.B die FritzBox wieder auf mein vorhandenes Netzwerk anzupassen.

Dies findet man unter: Einstellungen -> Erweiterte Einstellungen -> System ->Ansicht -> Expertenansicht aktivieren

Jetzt ist alles zu meiner Zufriedenheit eingerichtet. Mein WLAN ist für meinen Laptop mit WPA2 gesichert, mein DynDNS funtkioniert wieder und ich kann mir eingehende Faxe direkt per E-Mail zusenden lassen. Im Moment habe ich noch alles über meine Arcor StarterBox zu laufen. Das mitgelieferte Y-Kabel der Fritzbox habe ich mit dem kurzen grauen Ende in die DSL Buchse und das schwarze Ende in eine der S0-ISDN-S0 Buchsen gesteckt. Zum Glück ist Arcor als Profil für die DSL Einrichtung bereits vorhanden, so dass ich nur noch meinen DSL Benutzernamen und das dazugehörige Passwort eingeben musste.

Um ehrlich zu sein, hatte ich mit mehr Problemen gerechnet, aber es ging schneller und einfacher als ich ging. Ich habe wohl mehr Zeit damit verbracht, um herauszufinden welche Funktionen das neue Gerät jetzt hat.

Über Torsten
Mein Name ist Torsten. Ich hoffe der Artikel hat dir gefallen und über ein Feedback von dir würde ich mich sehr freuen.

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