Ende der CeBIT 2010

So schnell ist sie wieder vorbei, die CeBIT  2010 in Hannover, die dieses Mal unter dem Motto „Connected Worlds“ stattfand.  Es steht für Entwicklungen im Bereich der Web 2.0 Technologien. Besonders für Unternehmen ist es ein spannendes Feld, wie Kunden, Partner und Beschäftige effizient kommunizieren und interagieren können. Aber auch für den privaten Bereich ist es interessant, wie sich die „Wohnung der Zukunft“ mit neuen Ideen und Lösungen gestalten lässt. Zusammengefasst wurde dies unter dem Thema „Connected Living“, denn immer mehr Geräte werden miteinander vernetzt, Inhalte auf dem Fernseher werden über das Internet bezogen und immer mehr Dienste sind im mobilen Alltag überall nutzbar.

Eines der gefragtesten Themen war die 3D Technologie bei Fernsehern, Monitoren und die Vorstellung eines 3D Projektors von LG. Dazu gehörten auch erste Programme, die 2D Bilder in 3D konvertieren können.

Im Bereich Hardware waren die Handyhersteller mit ihren Smartphones, Netbooks und die Tablet-PCs sowohl im Business, als auch im Privatkundenbereich von Interesse.  Dazu gehört natürlich auch alles rund um die Möglichkeiten des Mobilen Internets und Dienste, um Daten online speichern zu können. Das „normale“ Handy scheint langsam aus der Mode zukommen.

Das Thema Cloud Computing (wie z.B.  Amazon Elastic Compute Cloud) für Unternehmen, wurde ebenfalls behandelt. Es zeigte sich, dass neben den Vorteilen der Skalierbarkeit und Anpassungsfähigkeit, sich bei den meisten potentiellen Kunden immer noch Sicherheitsbedenken im Hinblick auf den Datenschutz ergeben und sie vor solchen Lösungen abschrecken, obwohl damit eine Möglichkeit besteht, dass Unternehmen ihre IT kostengünstiger erwerben können.

Eine Technologie, die mich auch sehr interessiert, wurde dieses Jahr auch behandelt. Die Virtualisierung. Besonders Unternehmen können davon profitieren, wenn Datacenter ihre Ressourcen effizienter nutzen und dynamisch auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden abstimmen können. Das bedeutet für Unternehmen wieder eine mögliche Senkung der Kosten.

Dieses Jahr ließ sich auch Google auf der CeBIT mit einem eigenen Stand blicken.  Thematisch ging es um Aufklärungsarbeit um den Dienst „Street View“, da in Deutschland viele Diskussionen, besonders im Hinblick auf den Datenschutz, stattgefunden hatten. Nach eigenen Angaben von Google, sollen nach Möglichkeit noch dieses Jahr die Street View Aufnahmen aus Deutschland abrufbar sein.

Eine große Resonanz gab es auch zu dem CeBIT Webciety Konzept. Ausführliche Informationen dazu, könnt ihr noch einmal auf der offiziellen Homepage nachlesen. Dazu gibt es auch ein kleines Video, dass euch erklärt, was sich hinter der Idee verbirgt. Besonders bei den Bloggern war dieser Bereich von besonderem Interesse.

Eines der wichtigsten Ziele der Messe soll nach wie vor der Business Bereich sein. Dieses Jahr schlug sich das in einer höheren Zahl an zustande gekommenen Geschäftskontakten wieder. Allgemein ziehen die ca. 4160 Aussteller aus insgesamt 68 Ländern ein positives Resümee und verzeichnen nach der Wirtschaftkrise einen Aufwärtstrend für das Jahr 2010.  Im Vergleich zum Vorjahr waren es auf dieser CeBIT wieder mehr Besucher im Tagesdurchschnitt. Eines wird jedoch deutlich, die Zeiten in denen hauptsächlich Hardware präsentiert wird sind längst vorbei. Weitere Trends und Themen der Cebit 2010 könnt ihr von der offiziellen Homepage als Zusammenfassung nachlesen.

Über Torsten
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