Wie wichtig ist die persönliche Note von Weblogs

Wer regelmäßig auf Netz-Online liest, wird in der letzten Zeit mitbekommen haben, dass Susi und ich einen eigenen persönlichen Blog gestartet haben. Zusätzlich geben wir uns auch mehr Mühe, auch hier auf Netz-Online eine persönlichere Note zu geben. Das seht ihr zum Beispiel daran, dass jetzt unter den Artikeln eine kleine Box mit angezeigt wird, wer den Beitrag geschrieben hat. Auch unsere persönlichen Weblogs ergänzen nur das Angebot von Netz-Online um jene Themen, die hier einfach nicht hineinpassen. Wir stehen mit vielen Bloggern in einem sehr guten und netten Kontakt. Das ist uns natürlich auch gegenüber unseren Lesern sehr wichtig. Aus diesem Grund sind wir auch auf Twitter und Facebook vertreten. Im Augenblick gibt es mehr auf Twitter zusätzliche Meldungen. Auf Facebook wird es meist nur zur Page weitergeleitet. Aber auch dort haben wir unsere persönlichen Seiten und man erfährt auch viel über die anderen Blogger und es gibt Beiträge und Kommentare, die nicht in den Blogs zu finden sind. So muss man zwar auf mehreren Hochzeiten tanzen, aber oft ist doch auch recht interessant.

Ich hatte selbst das Gefühl, dass dieser Blog hier etwas zu steif und förmlich ist. Durch den Start von Blogfix und Schmunzelbiene haben wir jedoch bemerkt, wie gut auch die persönlicheren und kleinen Dinge bei den Lesern ankommen. Ob es nun das vergessene Bier im Kühlschrank ist, oder das Rezept für Rouladen. Also habe ich mir auch die Frage gestellt, wie wichtig es für mich ist, etwas über die Person zu erfahren, auf deren Blog ich auch lese. Aus meiner Sicht, spielt es für mich zwar keine hauptsächliche (es zählt immer noch der Content), aber dafür trotzdem eine wichtige Rolle. Dabei geht es mir nicht um die wichtigsten persönlichen Details, denn auch Susi und ich halten einen großen Teil unserer Privatsphäre aus der Öffentlichkeit heraus. Aber wir haben bemerkt, dass es doch viele Dinge gibt, die man ohne Bedenken mit den Lesern teilen kann, ohne zu intim zu werden und dabei doch etwas von sich zu verraten. Ich finde, dass es einfach eine Frage der Auswahl und Beschränkung ist. Da kann es nicht schaden, sich einfach ein paar Prinzipen zu wahren und für sich Grenzen zu ziehen.

Natürlich steht es jedem frei selbst zu entscheiden, wie viel persönliche Informationen preisgegeben werden. Letzten Endes muss es auch zum Allgemeinbild des Blogs passen. Anders sieht es natürlich wieder bei Firmenblogs aus. Das war übrigens auch die Idee, warum ich mir Gedanken über eine grobe Kategorisierung von Blogs gemacht hatte. Es sollte mir helfen, für mich selbst die Frage zu beantworten, wie viel persönlichen Hintergrund ich bei der jeweiligen Blogkategorie erwarten würde. So finde ich eine privaten Blog interessanter, wenn ich etwas über die Person erfahre. Bei einem Firmenblog muss es nicht soweit gehen, allerding empfinde ich es als angenehm, wenn zum Beispiel Entwickler einer Software auch mit ihrem Namen schreiben oder im Forum unterwegs sind. In den Foren kommt das aus meiner Sicht immer gut an, wenn dort ein persönlicher Nutzername steht (auch wenn es nur ein Nickname ist) und nicht jede Nachricht nur als Admin herausgehauen wird. Es gibt einem einfach das Gefühl einen echten Ansprechpartner zu haben und nicht irgendwie ins Forum hinein zu schreiben.

Genau so wichtig sehe ich auch den Umgang mit Kommentaren. Am Anfang fand ich es nicht so wichtig, auf einfache Kommentare wie “Schöner Artikel” zu antworten. Auch wenn ich mich natürlich über jeden (außer Spam) Kommentar freue, so hat es eine Weile gedauert, bis man sich auch nur mit einem “Danke für das Lob” bedankt. Wie wichtig diese Form der Kommunikation ist, sieht man eindeutig an Schmunzelbiene. Es ist ein sehr frisches Projekt von Susi (gerade mal knapp 3 Wochen) und es ist aber schon ein reger Betrieb durch die vielen Kommentare. Es verleiht dem Blog einen eigenen Charakter und “Leben”. Es sind nicht nur einfach die Artikel, sondern auch die Hinweise und Äußerungen der Leser. Natürlich ist es auch neben den Besucherzahlen der Statistiktools eine wesentlich schönere Form des Feedbacks.

Aus diesem Grund würde es auch mich interessieren, wie wichtig für euch die persönliche Note eines Weblogs ist?! Letzten Endes ist es auch für mich (uns) sehr wichtig zu wissen, was ihr euch zum Beispiel auch für Netz-Online wünschen würdet oder ob ihr damit zufrieden seid ;)

Quelle des Bildes: OpenClipart

Über Torsten
Mein Name ist Torsten. Ich hoffe der Artikel hat dir gefallen und über ein Feedback von dir würde ich mich sehr freuen.

4 Kommentare zu Wie wichtig ist die persönliche Note von Weblogs

  1. Für mich ist es wichtig, relativ schnell zu sehen, wer hinter dem jeweiligen Blog steht. Ich lese beide Arten von Blogs gerne, egal ob kommerzielle oder nicht.

    Bisher war der Content auf dieser Seite immer recht ansprechend und wüsste jetzt nicht, was geändert werden könnte.

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