Dropbox für eigene eBooks nutzen

Ich benutze jetzt schon seit mehreren Monaten Dropbox. Relativ spät bin ich erst durch Caschy auf das Programm aufmerksam geworden. Solltet ihr euch über das Programm bzw. den Dienst informieren wollen. Er ist eine der besten deutschen Quellen dazu ;) Ich hatte relativ lange das Windows Live Mesh Beta genutzt, um meine Daten zwischen Computern und einer Ablage im Internet zu synchronisieren. Nachdem ich etwas herumprobiert hatte, bin auch ich dann umgestiegen.

Jetzt nutze ich Dropbox jeden Tag und kenne kaum eine andere Alternative, mit der ich meine wichtigsten Daten auf dem Laptop, dem PC, dem iPad und dem Smartphone, mit nur einem Dienst einfach synchron halten kann. Darüber hinaus ist es wirklich easy, mit mehreren Leuten gemeinsam Dateien zu verwalten.

Naja, auf jeden Fall  habe ich irgendwie immer den Public Ordner von Dropbox ignoriert und dachte mir, wozu benötigt man den Polter? Durch mein erstes eBook habe ich jetzt doch angefangen, diesen Ordner zu nutzen. Was ist der Vorteil? Dokumente, die ich auf einer Webseite zur Verfügung stellen möchte, habe ich bisher immer per FTP bzw. dem Backend von WordPress auf eine unserer Seiten geladen und dann verlinkt. Hat man jedoch sich ändernde Dokumente, wie zum Beispiel ein eBook oder etwas Ähnliches, dann macht der Ordner mehr Sinn. So eine Datei wird doch ab und zu aktualisiert und man müsste sie immer extra neu hochladen. Hier macht das Dropbox für mich automatisch.

Bei den eBooks mache ich es jetzt anders. Die original Word Dateien liegen auch in der Dropbox. Das exportierte PDF speichere ich einfach direkt in den Public Ordner. Ein Rechtsklick auf das PDF und schon habe ich einen Link, den ich in meinem Artikel einbinden kann.

Wenn ich jetzt das PDF aktualisieren will, muss ich einfach die existierende Datei in dem Public Ordner überschreiben. Der Name darf sich also nicht ändern. So kommt man auch nicht mehr durcheinander, ob man jetzt eine aktuelle Version auf dem Server hat oder nicht. Ich finde es auf jeden Fall sehr bequem. Aus meiner Sicht lohnt es sich allerdings eher, bei kleineren Dokumenten, wie Word-, Excel-, PDF-Dateien und so weiter. Mit meiner schlappen DSL 6000er Leitung dauert es mir bei großen Dateien einfach zu lange.

Was ich leider nicht weiß, was passiert, wenn man viele Dateien in den Public Ordner legt und diese sehr häufig aufgerufen werden? Gut, von dieser Frage bin ich noch sehr weit entfernt. Würde mich aber mal interessieren. An alle die auch Dropbox verwenden, nutzt ihr auch den Public Ordner für Dateien, die ihr als Download anbietet?

Über Torsten

Mein Name ist Torsten. Ich hoffe der Artikel hat dir gefallen und über ein Feedback von dir würde ich mich sehr freuen.

7 Kommentare zu Dropbox für eigene eBooks nutzen

    • Das geht natürlich auch, aber es hängt wahrscheinlich davon ab, wie viel man macht. Wenn es nur ab und zu ist, dann ist das sicherlich ok. Bei Screenshots hier im Blog, lade ich das normal im Backend hoch.

      Aber da fällt mir ein, ich muss mehr Leute einladen. Habe nur 3,5 GB … da geht noch mehr ;)

      Gruß Torsten

  1. Für Dateien die mit meinem Blog zu tun haben nutze ich generell meinen Server und nicht die Dropbox.

    Die Dropbox nutze ich aber ansonsten gerne wenn ich jemandem mal schnell eine Datei zur Verfügung stellen möchte.

    • Das ist auch meine Ansicht. Es geht schnell und einfach, wenn man einem Bekannten oder Freund etwas zukommen lassen möchte. Kann man sich echt dran gewöhnen ;)

      Gruß Torsten

  2. ich würde generell vorsivhtig sein was ich für daten in die dropbox gebe, der dienst ist zwar ganz nett und ermöglicht es den usern den speicherplatz zu erweitern wenn man neue user wirbt, allerdings liegen die daten nun mal extern und wenn der server sich mal verabschiedet ist vorbei.

    • Hallo Marco,

      ich stimme dir zu, dass man keine sensiblen Daten dort unverschlüsselt eblegen sollte. Aus diesem Grund schreibe ich in dem Beitrag ja auch nur über den Public Ordner und den Einsatz als zusätzlichen Webspace für Downloads.

      Was den Ausfall von Serven angeht, da muss man sich weniger Gedanken machen, da dort ja eigentlich nur Kopien von Daten liegen, die ich auf einem Gerät in meine Dropbox Ordner abgelegt habe. Ist der Server im Internet also nicht erreichbar, habe ich doch immer noch meine Kopie auf meinem lokalen Gerät. Er kann sie dann nur nicht synchronisieren. Da Dropbox die Daten auf dem Simple Storage Service (S3) von Amazon ablegt, steht da schon eine vernünftige Lösung hinter.Weitere Informationen dazu findet man hier: http://aws.amazon.com/de/s3/

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