Kostenlos oder kostenpflichtig – Bildbearbeitung für alle

Mit dem Aufkommen und der Verbreitung von Digitalkameras, die das Fotografieren zu einem kostengünstigen Hobby mit direkt erkennbarem Ergebnis gemacht haben, ist auch der Bedarf an Bildbearbeitungsmöglichkeiten deutlich gestiegen. Verwacklungen, der digitalkameratypische Moiré-Effekt, Personen, die noch während des Abdrückens plötzlich am Bildrand auftauchen und einen Schnappschuss nachhaltig stören: all das sind gute Gründe, sich mit den Wegen der Bildmodifikation auseinanderzusetzen.

Die verschiedenen Möglichkeiten der Nachbearbeitung sind, im Vergleich zu den früheren analogen Zeiten, heutzutage deutlich vereinfacht und weit verbreitet, weil man sie schon mit wenigen grundlegenden Kenntnissen und etwas Feinmotorik beim Umgang mit der Maus sehr schnell und unkompliziert am heimischen Computer vollziehen kann. Basis dafür ist ein halbwegs moderner PC und ein entsprechendes Produkt aus der breiten Palette der Bildbearbeitungsprogramme.

Betreffs der Software stellt sich anfangs die Frage, ob man z. B. nur ein paar simple Änderungen an Bildschärfe und Helligkeit vornehmen, rote Augen entfernen oder einen Schnappschuss wirklich bearbeiten im Sinne von „inhaltlich verändern“ möchte. Unerwünschte Verzerrungen entfernen, Fältchen retuschieren, Bildbereiche kombinieren und Farbverläufe optimal justieren: diese Funktionen bietet meist nur professionelle Software. Doch der Anwender muss nicht mehr ausschließlich tief in die Tasche greifen, um ein Werkzeug zu finden, dass den eigenen Ansprüchen genügt. Wichtig ist die Fragestellung, welche Aufgaben immer wieder durchgeführt werden müssen und wie weit die Bearbeitung gehen soll. Werden überwiegend lediglich Bildeigenschaften wie Kontrast, Farbe, Helligkeit usw. nachträglich korrigiert, um den Weg in das eigene digitale Album zu finden, oder gilt es ein Produkt abzuliefern, welches im Namen eines Kunden erstellt werden soll. Für den Hobbyfotografen reichen oft schon die Bearbeitungsfunktionen von kostenlosen Tools wie Picasa, Irfanview oder Windows Live Fotogalerie aus, aber wer in einem professionellen Metier unterwegs ist, der wird z.B. an Photoshop und Co. nicht vorbeikommen. Das liegt nicht daran, dass diese Software in allen Bereichen die besten Lösungen bieten, sondern es ist eine Frage der Kompatibilität mit anderen Programmen und etablierter Standards. Dies ist, aus meiner persönlichen Sicht, immer ein gern vernachlässigter Punkt, wenn es um die Diskussionen des Einsatzes von Software geht, die z. B. im gewerblichen Bereich geführt werden.

Über Torsten
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2 Kommentare zu Kostenlos oder kostenpflichtig – Bildbearbeitung für alle

  1. Ich setz da nur auf Photoshop. Kostet zwar einen Haufen Geld, aber es ist nun mal das „non plus ultra“ – mit GIMP konnte ich mich einfach nicht anfreunden.

  2. Hey cooler Artikel. Danke für die Arbeit. Die Infos sind echt gut. Danke. Gruß Sebastian. P.s. Was ist denn momentan dein absolutes lieblings Bildbearbeitungsprogramm was es kostenlos auf dem Markt gibt. Kostenpflichtig wäre es bestimmt Photoshop oder?

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