Die Qual der Wahl mit den Flatrates

Ich kann mich kaum noch erinnern, wann ich bei unserem Festnetzanschluss die erste Flatrate als Option bestellt hatte. Wenn ich noch daran denke, wie ich die Rechnung meiner Eltern belastet hatte, wenn ich mit meiner Freundin telefoniert habe und per 56K Modem ins Internet gegangen bin… das Auge war regelmäßig auf der Uhr, damit es nicht zu teuer wurde. Naja gut, dass konnte man (ich) auch schon mal vergessen. Aber zurück zum Thema. Seit es das Wort Flatrate sogar schon in Bereiche geschafft hat, die nichts mit Technik zu tun haben (z. B. in Diskotheken), schlägt es einem überall als Standard entgegen. Die Auswahl eines passenden Tarifs ist dadurch leider nicht leichter geworden.

Meinen letzten Handyvertrag hatte ich vor vielen Jahren und dazu gab es noch ein Motorola V600. Nachdem ich dann jedoch immer weniger mobil telefoniert hatte und mehr Grundgebühr als Gesprächsminuten hatte, war es Zeit für mich, sich von Verträgen zu verabschieden. Eine lange Zeit lang nutzte ich nur Prepaid. Einmal jeden Monat oder jeden 2. Für 15 Euro aufladen, hat völlig ausgereicht. Mit meinem ersten Smartphone merke ich jedoch, dass sich meine Bedürfnisse geändert haben. Unterwegs die Navigation benutzen, einen Status oder ein Bild bei Facebook posten, daran gewöhnt man sich schnell. In letzter Zeit habe ich dann doch öfters von einer Tagesflat oder einer Monatsflat Gebrauch gemacht. Ich muss dazu sagen, dass ich mir immer sehr genau Kosten und Nutzen überlege. Aus diesem Grund habe ich mir letztes Jahr auch zuerst ein Einsteiger-Smartphone zugelegt, weil ich erst einmal sehen wollte, wie oft und welche Funktionen ich überhaupt benutze. Naja, machen wir es kurz… jetzt möchte ich ein besseres Gerät ;)

Ohne Internet ist das natürlich nicht sinnvoll und mein neuer Job verlangt von mir mehr Mobilität, wo ich auch nicht immer erst eine Prepaid-Karte besorgen kann, wenn das Guthaben langsam zur Neige geht. So beginnt für mich jetzt die Suche nach einer passenden Lösung. Wie ihr euch denken könnt, gibt es eine große Auswahl und es fällt schwer, bei den vielen ähnlichen Angeboten, dass passende zu finden. Meine Kontakte befinden sich in vielen unterschiedlichen Mobilfunknetzen, deshalb bin ich auch beim Allnet Flat Vergleich, um ein Angebot zu finden, dass nicht auf einen Betreiber begrenzt ist. Wenn dazu noch eine günstige Internetflat mit angemessenem Datenvolumen dabei ist, bin ich zufrieden. Die 5 SMS die ich im Monat schreibe, erfordern keine Flatrate. Bis ich aber genau weiß, wie viel ich auch unterwegs telefonieren werde, wird es wohl schon Februar sein. Mal schauen, was es dann für Angebote gibt… ich habe ja Zeit :)

 

Über Torsten

Mein Name ist Torsten. Ich hoffe der Artikel hat dir gefallen und über ein Feedback von dir würde ich mich sehr freuen.

3 Kommentare zu Die Qual der Wahl mit den Flatrates

  1. Hallo,

    hast du denn schon mal über einen Handy-Tarif mit Kostenairbag nachgedacht? Damit kannst in alle Mobilfunknetze zu einem bestimmten Minutenpreis Gespräche führen, kannst eine Internet-Flat als Option dazu buchen und muss Dir keine Gedanken machen mehr als nötig zu zahlen. Dabei greift der Kostenstopp am einem bestimmt Betrag pro Monat.

    Gruß

    MARLEEN

  2. Hey,

    ein sehr schöner Artikel. Also ich komme auch gar nicht mehr klar, vor lauter Angeboten und Flats. Für mich steht jedoch fest, dass man größtenteils abgezockt wird. Ich denke, ich werde zu einem Prepaid Anbieter gehen wo ich 8 / 9 Cent pro Minute und SMS zahlen werde. Das sollte langen und ich komme da mit mit + – 30 Euro aus.

    Gruesse

  3. Also ganz ehrlich, was die Suche nach einem guten Vertrag angeht, ist das nicht schwer. Mittlerweile bieten die meisten Dienste die gleichen Flatrates zu ähnlichen preisen an (vielleicht die Telekom als Ausnahme ^^). Das Problem sehe ich mehr in der Qualität und Kapazität des Netzes. Ich habe zwar eine Internetflatrate, aber die geht so langsam, weil meine Kapazitäten begrenzt sind. Das muss man erstmal wissen und dann die Möglichkeit haben, diese MB Kapazitäten aufzustocken, was wiederum kostet). Auch die Wahl des Handys sollte überlegt sein. Ich kann Samsungs jedenfalls nciht mehr empfehlen, sowohl für Schreiben als auch für das Online gehen :(

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