Festgeld oder Tagesgeld – Welche Variante lohnt sich?

Festgeldanlagen zeichnen sich durch lange Laufzeiten und einen festen Zinssatz aus. Diese Kombination sorgt dafür, dass das Guthaben des Anlegers kontinuierlich wächst, ohne das sich dabei der Anleger selbst um sein Anlagevermögen kümmern muss. 

Den Vorteil dieser bequemen Form der Geldanlage bezahlt der Kunde natürlich mit einem relativ niedrigen Zinssatz, der sich erst in der langen Laufzeit durch den Zins-Zinseszins-Effekt bezahlt macht. Dieser positive Effekt kann durch die regelmäßige Aufstockung beziehungsweise monatliche Einzahlungen noch verstärkt werden. Natürlich ist der Zinssatz umso höher, je höher der angelegte Betrag ist. Eine Festgeldanlage in der Form zu nutzen, dass der Minimumbetrag angelegt wird, lohnt sich kaum. Dabei übersteigt der Zinssatz nur wenig den eines Sparbuches. Mehr als 1 bis 1,5 % sind hierbei kaum zu erreichen. Oft bleiben die Zinssätze für den Minimumbetrag sogar unter 1 % per anno.

Lohnt sich Tagesgeld?

In der Regel bieten Tagesgeldkonten höhere Zinssätze, diese sind aber nicht oder nur teilweise garantiert. Wer neu bei einem Tagesgeldkonto einsteigt, bekommt von der anbietenden Bank oftmals eine Zinsgarantie über maximal ein halbes Jahr. Danach richtet sich der Zinssatz des Tagesgeldkontos an den Entwicklungen im Geldmarkt aus. Das bedeutet für den Anleger, dass Er oder Sie sich um die Geldanlage aktiv kümmern muss.

Die Zinssätze für Festgeldanlagen bewegen sich für einjährige Anlagefristen im Bereich von 2 bis 3 % per Anno, bei Tagesgeldkonten können sie bis zu 4 % erreichen, jedoch ohne Garantie.

Festgeldanlage im Ausland?

Eine weitere Möglichkeit der Festgeldanlage ist die Anlage auf ausländischen Konten. Oft werden dort weit höhere Zinsen geboten, als dies in Deutschland der Fall ist.
Dabei ist natürlich Vorsicht geboten, denn einen Einlagensicherungsfond wie hier gibt es nicht überall. Das zweite Problem ist, das manche Auslandskonten nur mit der dort gültigen Währung funktionieren. Folglich kommt noch das Risiko des Wechselkurses hinzu. Trotzdem kann sich das lohnen.

Wer sich für Festgeldanlagen im Ausland interessiert, sollte es zuerst einmal bei unserem Nachbarn, der Schweiz, versuchen. Die Banken arbeiten ähnlich den deutschen Banken mit einer Einlagensicherung und haben sich durch Zuverlässigkeit bewährt. Doch Vorsicht vor Investmentgesellschaften, die hohe Zinsen für das Festgeld anbieten. Diese geben sich gerne den Anschein einer Bank, sind es im rechtlichen Sinne aber nicht. Dies gilt sowohl für das Ausland wie für Deutschland. Investmentgesellschaften arbeiten auf eigene Rechnung und nicht innerhalb des gesetzlichen Einlagensicherungsfonds. Die Anlageverträge sind meist kunstvoll gestrickt und zeigen erst auf den zweiten oder dritten Blick die kleinen Hintertürchen, die aus einem garantierten Zinssatz plötzlich eine hochspekulative Anlage machen.  Am sinnvollsten ist es immer, direkt mit der Bank zu arbeiten, in der das Geld angelegt wird.

Weitere Infos zur Festgeldanlage gibt es auf moneyou.de.

Über Torsten
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