Bring your own device – Private Geräte im Unternehmen nutzen

Das eigen Gerät (Tablets, Smartphones, Laptops usw.) im Unternehmen, einer schulischen Einrichtung oder Hochschule einzusetzen wird in immer mehr Bereichen umgesetzt. Ob Mitarbeiter, Schüler oder Studenten, die private Ausstattung mit mobilen Endgeräten ist bereits ein fester Bestandteil des Alltags. Der Einsatz des eigenen Laptops für private, schulische und berufliche Zwecke ist jedoch komplex  und bedeutet eine große Herausforderung.

Vorteile

Foto: © roxta - photodune.net
Foto: © roxta – photodune.net

Setzt ein Unternehmen oder eine Einrichtung BYOD (Bring your own device) um, kann sie auf diese wertvolle Ressourcen einsparen. Anstatt neue Hard- und Software für Mitarbeiter, Schüler und Studenten anzuschaffen, kann auf die vorhandenen privaten Geräte zurückgegriffen werden. Dabei sind die Nutzer in der Wahl des Endgerätes oder der Arbeitszeiten flexibler und nicht an z.B. einen Arbeitsplatz-PC, Öffnungs- und Bürozeiten gebunden. So können auch während der Dienstreise im Zug Kundenprojekte bearbeitet werden und die gemeinsame Arbeit an Dokumenten mit den Kollegen sind auch aus der Distanz möglich.

Nachteile

Für die IT-Abteilungen ist dieser Weg, im Hinblick auf die Sicherheit der Unternehmensdaten, eine große Herausforderung. Der Zugang zur internen IT-Struktur muss so abgesichert werden, dass unbefugte Zugriffe und potentielle Bedrohungen durch Schadsoftware (z.B. Viren, Trojaner, Würmer) erfolgreich abgewehrt werden können. Wichtige Daten könnten, absichtlich oder aus Versehen, aus dem Unternehmen getragen werden. Dies zeigte sich mehrfach in der Vergangenheit  und konnte in den Medien verfolgt werden, als USB-Sticks von öffentlichen Einrichtungen verloren gingen. Ein Albtraum für jede Organisation. Darüber hinaus müssen Lösungen gefunden werden, um trotz der Fragmentierung der Betriebssysteme, Browser und Hardware eine funktionierende und überschaubare IT-Struktur aufrecht zu erhalten.

Umsetzung

Eine sichere Alternative sind Zugriffe über Virtualisierungen oder webbasierte Anwendungen. Dadurch werden Daten und Anwendungen nicht direkt auf die Endgeräte übertragen. Darüber hinaus erhöht dies die Kompatibilität mit den verschiedenen Arbeitsumgebungen. Neben der technischen Realisierung gilt es jedoch, bei den Nutzern Aufklärungsarbeit zu leisten und sie für die möglichen Probleme und Gefahren zu sensibilisieren. Dazu gehören klare und detaillierte Vorgaben und Richtlinien. Es gibt viele Dienstleister, die in diesen Bereichen kondenorientierte Angebote zur Verfügung stellen und über das Notwendige Know-How verfügen. Unternehmen wie zum Beispiel GIA beraten und unterstützen die Umsetzung von BYOD, denn um eigene Strategien und Lösungen zu finden fehlen in dem Firmen oft die notwendigen Ressourcen (Zeit, Wissen, Personal usw.). Hier lohnt sich die Analyse und die Planung durch externe spezialisierte Externe.

Über Torsten
Mein Name ist Torsten. Ich hoffe der Artikel hat dir gefallen und über ein Feedback von dir würde ich mich sehr freuen.

1 Kommentar zu Bring your own device – Private Geräte im Unternehmen nutzen

  1. Hallo Torsten,
    ich weiß nicht so recht was ich davon halten soll, so ganz hab ich mich noch nicht Entschieden. Auf der einen Seite finde ich es gut, denn für die Firmen ist es kostengünstiger und man arbeitet auch besser mit dem eigenen Laptop (zumindest geht es mir so).
    Auf der anderen Seite finde ich es schlimm, denn so hat man eigentlich nie Feierabend. Man nimmt das Arbeitsgerät mit nach Hause und kann dann heute noch kurz was fertig machen, morgen auch, nächste Woche ist es dann normal dass man zu Hause weiterabreitetet, und einen Monat später wird es vom Chef verlangt. Das ist mit den Handys genau das gleiche. Diese ständige Bereitschaft kann auf Dauer nicht gut sein, denn wir werden immer Krankeheitsanfälliger, Bourn-out ist das besste Beispiel. Ich findes das absolut lächerlich, aber es ist eben leider Teil unserer Gesellschaft geworden, also…

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