Im Privathaushalt Energie sparen

Zwei Drittel des weltweit erzeugten Stroms verpufft nutzlos als Wärme. Fossile Energien wie Erdöl, Erdgas und Kohle verursachen Treibhausgase und tragen zur globalen Erwärmung bei. Um bares Geld und gleichzeitig zu einer Steigerung der Energieeffizienz beizutragen, gilt das Sparen von Energie als einzige Möglichkeit.

stromSo verbraucht ein Vierpersonenhaushalt im Schnitt 4.500 Kilowattstunden (kWh) im Jahr. Durchschnittlich lässt sich diese Verbrauchsmenge um 2.000 kWh reduzieren. Alleine beim Heizen ergibt dies ein Einsparpotenzial von 360 Euro und 1.250 Kilogramm Kohlendioxid. Dem Klima und dem Geldbeutel zuliebe sollte daher jeder mitmachen und die nachfolgende Tipps beherzigen.

Erster Tipp – Grüner Strom

Bereits seit 1998 können Deutsche ihren Stromanbieter aus einem großen Angebotspol frei wählen. Dadurch kann jeder Verbraucher steuern, dass sein Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen bezogen wird. Durch klimafreundliche Energien aus Windkraft, Sonne, ökologische Wasserkraft und Biomasse können Treibhausgase vermieden werden. Pro Vierpersonenhaushalt können dadurch 2.600 Kilogramm Kohlendioxid eingespart werden.

Beim Kauf von neuen Elektrogeräten sollte auf die Energieklasse geachtet werden. Elektrogeräte werden in den Effizienzklassen A bis G angeboten, wobei A für das sparsamste Gerät steht. Geräte unterhalb der Klassifizierung sollten nicht mehr gekauft werden – sie entsprechen nicht mehr dem neusten Standard!

Aber selbst bei der Klasse A gibt es große Unterschiede in puncto Verbrauch. Denn diese wird nochmals in A+ und A++ unterschieden. Allerdings erlauben die Energieklassen keinen direkten Vergleich der Geräte. Dieser ist ausschließlich anhand des Energieverbrauchswertes des Gerätes möglich. So kann beim Austausch einer alten Kühl-Gefrierkombination durch eine neue mit der Energieeffizienzklasse A++ bis zu 40 Euro und bis zu 140 Kilogramm Kohlendioxid jährlich eingespart werden.

Strom sparen durch Verhaltensänderung

Bereits über 76 Prozent der deutschen Bevölkerung haben sich vorgenommen, dem Stromverbrauch durch bewusste Verhaltensänderungen zu reduzieren. Experten haben herausgefunden, dass Männer mehr Strom als Frauen verbrauchen. „Quelle

Die Mehrzahl der deutschen Haushalte senkt bereits jetzt die Kosten, indem elektronische Geräte und Lampen sofort nach Gebrauch ausgeschaltet werde und bereits drei Viertel verzichten auf den Stand-by-Modus oder statten ihre Geräte mit Zeitschaltuhren aus. Die Mehrzahl der Haushalte gibt an, weitestgehend auf elektrische Wäschetrockner zu verzichten und Wäsche nur noch bei 30 Grad zu waschen.

Kein Stand-by nutzen sondern richtig Abschalten!

Da Geräte auch im Stand-by-Modus Strom verbrauchen, sollten diese stets nach Gebrauch ganz ausgeschaltet werden. Im Fachhandel sind Steckdosenleisten erhältlich, welche auf Knopfdruck allen angeschlossenen Geräten wie Stereo-Anlage und Fernseher den Saft abdrehen. Auch der Computer-Monitor im Büro sollte abgeschaltet werden, wenn die Arbeit am PC unterbrochen wird. Ladegeräte verbrauchen auch dann Strom, wenn gar kein aufzuladendes Gerät angeschlossen ist! Daher sollte hier immer der Stecker nach Gebrauch gezogen werden.

Leuchtdioden, Leuchtstoffröhre und Energiesparlampen reduzieren ebenso den Stromverbrauch. So können jährlich rund 80 Euro gespart werden, wenn fünf herkömmliche Glühbirnen mit 5 Energiesparlampen für fünf Stunden am Tag ersetzt werden!

Kochen mit offenen Töpfen verursacht vier Mal soviel Energie wie mit geschlossenen Topfdeckel, da sich die Garzeit deutlich verlängert. Die Topfunterseite sollte stets guten Kontakt zur Herdplatte haben und die Herdplatte passend zur Topfgröße gewählt werden.

Über Susi
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