Winterdienst: Regeln zum Schneeräumen im Winter

Wenn die Tage wieder kürzer werden und die Temperaturen fallen, dann beginnt jedes Jahr aufs Neue das gleiche Spiel: Der Schnee fällt und in den meisten Fällen entstehen hieraus immense Behinderungen für Fußgänger und den Straßenverkehr. Umso wichtiger ist es in diesem Zusammenhang, in regelmäßigen Abständen den Schnee zu entfernen, damit Fußgänger, Fahrrad- und Autofahrer sicher zum Ziel gelangen.

Bild: © kadmy -photodune.net
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Angebracht sind die hierfür notwendigen Arbeitsschritte vor allen Dingen dann, wenn im Winter die Gehwege deutlich mit Schnee und Eis bedeckt sind. In diesem Fall besteht akute Rutschgefahr, da unter dem Schnee nicht selten auch eine Eisschicht vorherrscht. Doch wer ist eigentlich dazu verpflichtet, in bestimmten Bereichen zu räumen? Eben dies erfahrt ihr im folgenden Abschnitten im Detail.

Was es als Hauseigentümer zu beachten gilt

Auf den Straßen sind in der Regel die städtischen Räumdienste im Einsatz. Wer sich selbst Besitzer einer Immobilie nennen darf, der muss sich über die gesetzlichen Regelungen an dieser Stelle im Klaren sein. Die hierbei bestehende Verkehrssicherungspflicht sieht vor, dass man als Anwohner an Werktagen zwischen 7:00 Uhr und 20:00 Uhr angehäufte Schneemassen entfernt und bei Glatteis, den Gehweg mit Granulat oder Splitt streut. An Sonn- und Feiertagen muss dies zwischen 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr erledigt werden.

Aber auch als Mieter kann man durchaus hiervon betroffen sein. Der Vermieter muss den jeweiligen Mietparteien jedoch mitteilen, ob eine entsprechende Regelung besteht. Im Zweifelsfall sollte bei der Hausverwaltung oder eben beim Vermieter selbst nachgefragt werden. In manchen Fällen werden auch externe Unternehmen engagiert, um den Schneemassen vor dem Haus Herr zu werden. Sollte eine Person Schäden davontragen, die aus dem vor Ihrem Haus liegenden Schneemassen resultieren, dann besteht ein Anrecht auf Schadenersatz, was nicht selten sehr teuer werden kann. Es lohnt sich also allemal, für einen geräumten Gehweg zu sorgen. Doch keine Angst, niemand muss bei dauerhaften Schneefall, rund um die Uhr Schnee schippen – Zwei bis drei Mal pro Tag reicht bei viel Schneefall aus. ;).

Den richtigen Schneeschieber finden

Man sollte einen Schneeschieber am besten frühzeitig anschaffen, denn wenn es bereits schneit, dann stürmen alle in die Baumärkte, um sich eine Schneeschaufel zu kaufen. Das hat zur Folge, dass die Schneeschieber sehr schnell ausverkauft sind. Bei der Wahl des Schneeschiebers sollte man nicht das billigste Gerät wählen, denn diese Schneeschieber sind in der Regel nicht so gut verarbeitet und können leicht kaputt gehen. Besser ist es, qualitativ hochwertiges Modell zu wählen. Am besten eignen sich Varianten, deren Schaufel aus Aluminium ist, wobei der Griff ausreichend lang sein sollte. Auf diese Weise wird Rückenproblemen effektiv vorgebeugt, die vor allen Dingen bei längerem Schneeräumen auftreten können. Aber auch Modelle aus Plastik mit einer Aluminiumkante, die sich bei Bedarf auswechseln lässt sind von Vorteil. Die Wahl des richtigen Schneeschiebers ist ausschlaggebend, wenn man lange Freude daran haben möchte.

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