Anleitung: WordPress installieren

WordPress ist die am weitesten verbreitete Software zur Erstellung eigener Webseiten oder Blogs. Obwohl die einfach zu bedienende Software immer mehr Anwender findet, so ist sie dennoch kostenlos und glücklicherweise sehr einfach zu installieren. 

1. Webspace und Domain

Die Software WordPress nützt alleine überhaupt nichts, sie muss irgendwo installiert werden. Hierfür benötigt ihr also zuerst Speicherplatz und eine Domain. Die gibt es bei unzähligen Anbietern für einen geringen monatlichen Preis. Achtet darauf, dass ihr mindestens eine SQL Datenbank zur Verfügung habt. Auch die PHP Version sollte auf dem neusten Stand sein. Das ist heutzutage jedoch üblich. Ein kurzer prüfender Blick kann jedoch nicht schaden.

2. FTP Zugang und Datenbank anlegen

Habt ihr eine Domain und den dazugehörigen Webspace, so richtet ihr euch einen FTP Zugang ein. Das funktioniert im Normalfall sehr einfach im Backend eures Webspace-Anbieters. Mittels FTP-Programm (auch hier gibt es viele kostenlose Programme) loggt ihr euch auf eurem eigenen Server ein. Die Daten habt ihr beim Anlegen des FTP Zugangs erhalten.

Im Backend von eurem Webspace legt ihr nun die SQL Datenbank an und vergebt ein Passwort. Normalerweise ist auch das genauso einfach wie das Anlegen eines FTP Zugangs. Habt ihr das getan besucht ihr mit einem Browser einfach eure Webseite, indem ihr den Domainnamen eingebt. Ihr gelangt zu einer Installationsoberfläche von WordPress. Wenn euch das zu viel Aufwand ist, dann lasst euch von Experten in Sachen WordPress beraten. Diese können auch für euch die komplette Installation eurer WordPress Webseite übernehmen.

3. WordPress herunterladen und wieder hochladen

Ladet euch WordPress von der offiziellen Webseite http://wpde.org/ herunter. Die heruntergeladene ZIP Datei muss dann entpackt werden. Darin befindet sich ein Ordner namens “wordpress” mit folgenden Dateien:

  • index.php
  • license.txt
  • liesmich.html
  • readme.html
  • wp-activate.php
  • wp-admin
  • wp-blog-header.php
  • wp-comments-post.php
  • wp-config-sample.php
  • wp-content
  • wp-cron.php
  • wp-includes
  • wp-links-opml.php
  • wp-load.php
  • wp-login.php
  • wp-mail.php
  • wp-settings.php
  • wp-signup.php
  • wp-trackback.php
  • xmlrpc.php

Zudem sind noch drei weitere Ordner wp-admin, wp-content und wp-includes enthalten, doch um die brauchen wir uns jetzt nicht kümmern.

  1. Öffnet nun die Datei wp-config-sample.php mit einem Text-Editor oder einem Programm mit dem ihr eure php-Dateien bearbeitet.
  2. Sucht nach der Zeile: define(‘DB_NAME’, ‘database_name_here’);
    An der Stelle database_name_here tragt ihr euren angelegten Datenbanknamen von eurem Webspace ein.
  3. Sucht nach der Zeile: define(‘DB_USER’, ‘username_here’);
    An der Stelle username_here tragt ihr euren Datenbank Nutzernamen ein.
  4. Sucht nach der Zeile: define(‘DB_PASSWORD’, ‘password_here’);
    An der Stelle password_here tragt ihr euer Datenbank Passwort ein.
  5. Die anderen Einstellungen lasst ihr so wie sie sind.
wordpress-config
Beispiel

Noch sind wir aber fertig, denn jetzt wird der Sicherheitsschlüssel geändert:

  1. In Zeile 44 – 51 müsst ihr den Sicherheitsschlüssel definieren. Hierfür müsst ihr die URL aufrufen https://api.wordpress.org/secret-key/1.1/salt/
  2. Kopiert den dort alle angezeigten Zeilen von eurem Browser.
  3. und fügt diese in die Zeilen 44 – 51 in die wp-config-sample.php ein. (Den Beispielinhalt ersetzen)
  4. Speichert jetzt wp-config-sample.php unter dem Namen wp-config.php und schließt die Datei.

wordpress-config2

Ladet jetzt diese Datei zusammen mit allen anderen Dateien auf euren FTP Server hoch.

5. WordPress konfigurieren

Ruft jetzt eure Domain auf und füllt die Felder dort angezeigten Felder aus.

wordpress-install

  • Blogtitel – Der Name eures Blogs
  • Benutzername – Dein Benutzername mit dem du dich später in das WordPress Dashboard einloggen kannst. Hier empfehle ich einen anderen Namen, als „admin“ zu benutzen, da dies sicherer ist. Wähle am besten einen deinen Vornamen.
  • Passwort, doppelt – Trage hier dein persönliches Passwort ein.
  • Deine E-Mail-Adresse – Trage hier deine gültige Mail Adresse ein.
  • Privatsphäre – Nehmt den Haken raus, damit ihr die Seite in Ruhe einrichten könnt. Später könnt ihr den Haken im Dashboard – unter Einstellungen >Lesen wieder setzen, damit eure Seiten indiziert werden

Wenn ihr alle Daten überprüft habt, klickt ihr auf “WordPress installieren” und wenn ihr alles richtig gemacht habt, dann erscheint eine Meldung, dass eure Installation erfolgreich war. Von nun an könnt ihr eure WordPress Seite über http://www.hier-steht-eure-domain.de/wp-admin verwalten.

Über Susi
Moin, ich bin Susi. Hier auf www.netz-online.com veröffentliche ich Themen aller Art. Die Palette reicht von Shop-Vorstellungen, Produkttests, E-Commerce, Geld verdienen, Onlinehandel, Sparen, Technik und B2B.

3 Kommentare zu Anleitung: WordPress installieren

  1. Top Anleitung, Dankeschön Susi!
    Hat auch garnicht so lange gedauert wie ich gedacht hätte.
    Schritt für Schritt abgearbeitet und schon stand WordPress :)

    Grüße Jan

  2. Hallo Susi,
    ich scheitere gerade an Punkt 3. database_name_here; Hier soll ich meinen database Namen eintragen, aber ich habe gar keinen. ich habe webspace bei 1+1 und dafür die Zugangsdaten bekommen. Wie und wo komme ich an den database Namen?
    Gruß Anja

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