Durch Werbung Aufmerksamkeit erregen

Foto: © ollyi – photodune.net
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„Wer nicht wirbt, stirbt“,
lautet ein alter Spruch der Werbemacher. Mit dem Internet sind zahlreiche neue, vor allem interaktive Werbemöglichkeiten entstanden, welche die „alte“, konventionelle Werbung ergänzen. Im Folgenden sollen einige Instrumente der „Werbung 2.0“ und der konventionellen Werbung sowie ihr Aufmerksamkeitspotenzial und ihre Vor- und Nachteile vorgestellt werden.

Bannerwebung

Werbeanzeigen auf Websites als „Skyscraper“, „Wallpaper“ oder „Half Page“ bis hin zum beinahe ganzseitigen „Superbanner“ werden als Werbebanner bezeichnet. Neben verbalen Werbebotschaften wecken sie vor allem durch Grafiken, Sounds und Animationen die Aufmerksamkeit der Nutzer. Die interaktive Variante dieses Werbeinstruments stellen die PoP-up-Banner dar. Die meisten Werbebanner verfügen über Bannerlinks, die den Nutzer direkt zu der Angebotsseite des werbenden Unternehmens führt. Bannerwerbung genießt einen sehr hohen Aufmerksamkeitswert. Ihr Nachteil besteht darin, dass sie manchmal von den Internetnutzern als aufdringlich und lästig empfunden wird.

Targeting

Eine weitere Form des Online-Marketings stellt „Targeting“ dar. Darunter versteht man zielgruppenorientierte Werbung im Internet. Hintergrund des Targeting ist ein verändertes Nutzungsverhalten der Medien. Das Internet bietet den Nutzern eine unüberschaubare Informationsflut, die zu Frustrationen führt. Daher fragmentiert sich die Internetnutzung, sie spezifiziert sich nach den Interessen der User. Content-Targeting zielt zum Beispiel auf ein bestimmtes thematisches Umfeld: So können etwa auf einer Website für Kochrezepte Werbung für bestimmte Lebensmittel geschaltet werden. Targeting zielt daher nicht mehr auf alle User ab, sondern auf bestimmte Gruppen, auf die sie zugeschnitten ist gemäß dem Grundsatz: „Der Konsument bestimmt, welche Werbung er erhält.“

E-Mail-Werbung

Eine direkte Kundenansprache kann durch E-Mail-Werbung erfolgen. Problematisch an dieser Form des Direktmarketings ist die Informationsflut im Internet. Die meisten Nutzer erhalten täglich eine Fülle von Mails, und viele davon werden als Spam eingestuft und ungelesen gelöscht. Die Betreiber von Internet-Shops, die häufig mit E-Mail-Werbung arbeiten, müssen sich Strategien überlegen, wie sie positive Aufmerksamkeit wecken können. So sollten sie ihre Werbebotschaften mit interessanten Themen verknüpfen oder in Newsletter einbinden, die für den potenziellen Kunden interessante Informationen enthalten. Ein Vorteil der E-Mail-Werbung sind die geringen Kosten im Vergleich zum konventionellen Werbebrief auf Papier. Werber sollten sich allerdings über die Rechtslage informieren, denn wenn der Empfänger sein Einverständnis nicht gegeben hat, von einem bestimmten Absender Werbemails zu erhalten und er sich belästigt fühlt, kann ein Rechtsverstoß vorliegen.

Konventionelle Instrumente der Werbung

Zu den konventionellen Werbemitteln rechnet man gedruckte Medien wie Briefe, Kataloge, Visitenkarten, Plakate und Flyer. Hierzu zählen auch die unterschiedlichsten Werbeartikel wie Kugelschreiber, Streichholzschachteln, bedruckte Kaffeetassen, Armbanduhren, um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Gegenüber dem Online-Marketing besitzen diese Werbemittel den Vorteil, dass sie von den Empfängern als höherwertig wahrgenommen werden und daher authentischer und glaubwürdiger wirken.Die zahlreichen Angebote für Kundenstopper A1, die man im Internet finden kann, zeigen aber, dass das Thema Außenwerbung für die Werbewirtschaft keineswegs passé ist. Auf frequentierten Gehwegen und in Fußgängerzonen vermitteln sie dem potenziellen Kunden ihre unaufdringliche Botschaft. Durch Bildelemente, attraktive Angebote und leicht verständliche verbale Botschaften erregen sie das Interesse der Passanten unmittelbar und im besten Fall animieren sie diese, ihren Schritt direkt in das werbende Ladengeschäft zu lenken und eine positive Kaufentscheidung zu treffen.

Über Susi
Moin, ich bin Susi. Hier auf www.netz-online.com veröffentliche ich Themen aller Art. Die Palette reicht von Shop-Vorstellungen, Produkttests, E-Commerce, Geld verdienen, Onlinehandel, Sparen, Technik und B2B.

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