Recruiting 2.0 – Soziale Medien spielen beim Recruiting eine große Rolle

Personaldienstleistung 2.0

Bild: © baranq -photodune.net

Der Demographische Wandel in Deutschland und die Rente mit 63 wird in Zukunft schwerwiegende Auswirkungen haben. Zahlreiche Studien zeigen, dass der Fachkräftemangel nicht bereits jetzt, sondern noch stärker in den kommenden Jahren und Jahrzehnten ein wichtiger Faktor im Wirtschaftsleben ist und sein wird. Unternehmen müssen sich jetzt darauf vorbereiten und Strategien entwickeln, um den Auswirkungen dieser gesellschaftlichen Veränderungen auf den Arbeitsmarkt zu begegnen.

Eine Grundlage für den dynamischen Informationsaustausch in sozialen Medien zwischen Unternehmen und Bewerber haben die meisten Arbeitgeber schon längst geschaffen. Es gäbe sogar in der Zwischenzeit schon ausgezeichnete Facebook-Firmenprofile, welche für die Arbeitgebermarkenbildung sehr nützlich sind, und exzellente Twitter-Accounts, welche Personalmanagements für die Personalbeschaffung beauftragen. Das allein reicht allerdings nicht aus um potenzielle Mitarbeiter zu finden. Hinsichtlich der Einbindung externer Personaldienstleister in den Rekrutierungsprozess müssen die Unternehmen umdenken, so die Aussage von Mario Frank  Schrader Mitglied der Geschäftsleitung bei der Piening Personal GmbH.  Der Aufwand für die Personalbeschaffung hat sich in de letzten Jahren deutlich erhöht und stellt eine große Herausforderung für das Personalmanagement dar.

Kreislauf zwischen sozialen Medien und Co herstellen

Der Begriff „Personaldienstleistung 2.0“ steht dabei für eine neue Generation. Das Leistungsspektrum der Personaldienstleister geht in der heutigen weit über die bloße Arbeitnehmerüberlassung hinaus. Gemeinsam mit den Unternehmen
tragfähige Strategien und Lösungen entwickelt und entsprechend umgesetzt. Die sozialen Medien werden in Zukunft einen wichtige Rolle bei bei der Suche nach geeigneten Mitarbeiter spielen und so überrascht es nicht, dass diese Kommunikationskanäle auch beim Recruiting eine große Rolle spielen. Hierfür sollten auch eigenen Mitarbeiter in die Online-Kommunikation mit den sozialen Medien fest mit eingebunden werden, denn die eigenen Mitarbeiter sind eine seriöse und vetrauenserweckende Empfehlung für den Betrieb und können als glaubwürdige Quelle für die Handelsmarke ihres Arbeitgebers stehen. Auch das Erscheinungsbild, welches ein Unternehmen im Rahmen seiner Public Relation anstrebt, kann durchaus nach außen kommunizierend unterstützend wirken, um neue hervorragende Arbeitnehmer anzulocken.

Um die Nachrichten von Mitarbeiter-Blogs, Twitter-Accounts sowie aktuelle Firmenpräsenzen auf XING, YouTube, Twitter, Facebook und vielen anderen Medien-Plattformen mit dem persönlichen Produktdienstleister zu verbinden, ist die Einrichtung eines Social Media Mitarbeiter Newroom sehr dienlich und förderlich. Das bedeutet, es ist eine relevante Seite auf der Website, auf der die augenblicklichen Blog-Beiträge von den Mitarbeiter, Nachrichten aus den verschiedenen Abteilungen oder aus den Kollegenkreis mit zum Beispiel YouTube Videos, welche zur Arbeitgebermarkenbildung gedreht wurden, vereint werden. Dieser Newroom sollte ohne viel Schwierigkeiten in den Karrierebereich der Firmen-Internetseite mit eingebracht werden. Das bedeutet, alle Bewerber erhalten hierdurch einen optimalen Überblick über die Firmenpolitik, die verschiedenen Mitarbeiter sowie Abteilungen und können durch Kommentare den schnellen Kontakt zu den möglichen Kollegen suchen und sich austauschen.

Über Susi
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