Strompreisvergleich – hoher Nutzen bei geringem Aufwand

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In kaum einem anderen europäischen Land müssen Verbraucher so viel für Strom bezahlen wie in Deutschland. Ein Grund dafür ist, dass die öffentliche Hand mit einer Vielzahl an Steuern und Abgaben zur Höhe des Energiepreises beiträgt.

Jede Menge Steuern und Abgaben

Der Anteil staatlicher Steuern und Abgaben macht inzwischen mehr als die Hälfte des Preises aus, den Verbraucher für ihren Strom bezahlen müssen. Preistreiber der vergangen Jahre war vor allem die EEG-Umlage (EEG = Erneuerbare Energien Gesetz). Nachdem die Beträge hierfür seit ihrer Einführung ausschließlich angehoben wurden, erfolgte für 2015 erstmals eine Absenkung. Auch die Mehrwertsteuer macht nach wie vor einen großten Teil der Stromkosten aus. Komplettiert wird der Mix an Steuern und Abgaben durch eine separate Stromsteuer, die Abgabe gemäß dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG), einer Konzessionsabgabe und einer weiteren Umlage gemäß § 19 der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV).

Da die nach der Atomkatastrophe von Fukushima von der Bundesregierung beschlossene Energiewende noch lange nicht vollständig umgesetzt worden ist, müssen Stromkonsumenten in diesem Zusammenhang mit weiteren Kosten rechnen. So wurde im Jahr 2014 mit der Offshore-Haftungsumlage eine neue Abgabe eingeführt, die dazu beiträgt, den Strompreis in Deutschland hochzuhalten. Zudem werden Sprecher von Energieunternehmen nicht müde zu betonen, dass der durch die Energiewende bedingte Ausbau der Stromnetze mit Kosten einhergeht, die zum großen Teil vom Verbraucher getragen werden müssen. Auch in Zukunft ist trotz zwischenzeitlich geringer Preissenkung nicht mit einem spürbaren Rückgang der Energiekosten zu rechnen.

Strompreisvergleich – Mit wenig Aufwand mehr Geld sparen

Allerdings lässt sich mit einem Strompreisvergleich, dem ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter folgt, trotz staatlicher Abgaben und Umlagen eine Menge Geld sparen. Pro Jahr sind für Durchschnittsverbraucher Einsparungen von mehreren Hundert Euro möglich. Ein Strompreisvergleich lässt sich online innerhalb von Sekunden durchführen. Der Energieversorger MAINGAU Energie stellt auf seiner Homepage https://www.maingau-energie.de/stromrechner gratis einen Stromrechner zur Verfügung. Mit dessen Hilfe können im Versorgungsgebiet dieses Anbieters lebende Stromverbraucher die jährlichen Energiekosten sowie die bestmögliche Ersparnis ermitteln. Mit nur wenigen Sekunden Aufwand steht hier ein stattlicher Ertrag gegenüber.

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2 Kommentare zu Strompreisvergleich – hoher Nutzen bei geringem Aufwand

  1. Ich kann es nur bestätigen: Mit einem Aufwand von vielleicht max. 30-60 Minuten pro Jahr kann man seinen Anbieter wechseln und dabei jede Menge Geld sparen. Und das Wechseln des Stromanbieters ist in Deutschland sogar noch einfach und schneller als bei uns in der Schweiz. Wer die vielen Stromvergleiche nicht nutzt, ist selber schuld :).

  2. Da kann ich wirklich zustimmen, die Strompreise sind hierzulande sehr hoch, übrigens ähnlich wie in Österreich, und in Ungarn jedoch in der Relation sogar noch höher. Wir sollten erneuerbare Energie und Windkraft noch viel mehr forcieren. Selber kann man aber vor allem stromsparende und moderne Geräte verwenden. Ein alter (20 Jahre) alter Kühlschrank verbraucht einfach mehr Energie als die besseren moderenen Geräte von heute!

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