Social Seeding – Webcontent gezielt verbreiten

Bild: © roxta – photodune.net

Social Media dürfte als Werbefaktor heutzutage hinreichend bekannt sein. Inzwischen macht unter dem Begriff „Social Seeding“ (engl. seed = Saat, to seed = säen) eine höher entwickelte Form der Werbung über soziale Medien von sich reden, die mehr Effizienz und weniger Streuverlust verspricht. Mitunter wird auch von „Social Content Seeding“ gesprochen, was den entsprechenden Vorgang treffender beschreibt, das es um die zielgerichtete Verbreitung von Inhalten (Content) geht.

Zielgerichtetes Marketing

Bedingt durch die Datenflut, die jede Minute allein solche Plattformen wie YouTube oder Facebook überschwemmt, kann ein Musikvideo, Buchtrailer oder Werbeclip noch so gut produziert sein, die Chancen wahrgenommen zu werden, stehen denkbar schlecht. Um dem entgegenzuwirken, bedarf es einer Strategie wie Social Seeding, die dafür sorgt, dass der Werbeträger und damit das beworbene Produkt im Gespräch bleibt und im Ranking der Suchmaschinen einen der vorderen Plätze einnimmt.

Um den gewünschten Werbeerfolg zu erzielen, ist es allerdings nicht damit getan zu gewährleisten, dass das Werbemedium in Abständen immer wieder auf relevanten Plattformen gepostet wird. Das hat lediglich etwas mit blindem Aktionismus, aber nichts mit der zielgerichteten Vorgehensweise zu tun, um die es beim Social Seeding geht.

Die im österreichischen Linz ansässige Firma LINKILIKE GmbH stellt auf www.linkilike.com ihre Strategien für zielgerichtete Kampagnen vor. Dabei setzt LINKILIKE auf die Verbreitung der Botschaft durch reale Nutzer und auf Mundpropaganda, dem effektivsten Werbemittel überhaupt. Bei Liniklike wird der Content in Form von Videos, Bilder, Apps und Weblinks über das eigene Publisher-Netzwerk über die bekannten Social-Media-Kanäle wie Facebook, Twitter, Tumblr und Google+ geteilt und somit verbreitet. Damit der Content auch zielgerichtet verbreitet wird, ermittelt die Plattform vorab, welche Botschaft zu welchem User passt. Für jeden geteilten Beitrag erhalten die Teilnehmer eine Vergütung. Wird die Kampagne beendet, erhält der Kunde einen Report über Reichweite und andere Parameter.

Dominoeffekt mit hohem Aufmerksamkeitswert

Damit es zur persönlichen Empfehlung mittels Mundpropaganda kommt, wird der zu verbreitende Inhalt durch aktive Nutzer, die mit ihren Profilen in den sozialen Medien präsent und dort bekannt sind, lanciert. Über die Kontakte und Follower dieser Social Publisher werden durch das Teilen des jeweiligen Contents nicht nur die relevanten Zielgruppen erreicht, sondern zugleich positiv gegenüber dem jeweiligen Produkt eingestimmt.

Erfolgreiches Social Seeding macht sich auf jeden Fall bezahlt. Einmal angestoßen, ergibt sich ein Dominoeffekt, da der Inhalt ständig weiter verbreitet wird.Zugleich wird die Zielgruppe direkt angesprochen, auf die das jeweilige Produkt gemünzt ist. Die Verbreitung der Botschaft erfolgt durch Nutzerprofile, die in den Bereichen, in denen sie heimisch sind, über eine gewisse Beliebtheit und mitunter sogar Autorität verfügen. Daher wird den von ihnen im Rahmen des Social Content Seedings geteilten Inhalten besondere Aufmerksamkeit zuteil.

Der Nutzer, der für die jeweilige Kampagne zielgruppenorientiert ausgewählt wurde und den Content teilt, hat ebenfalls viele Freunde, die ähnliche Interessen haben und die in der derselben Region leben. Diese sehen die Kampagne und teilen sie ebenfalls, wodurch sich eine hohe Reichweite ergibt, die man selbst allein und ohne Unterstützung nie erreichen würde. Insbesondere junge Unternehmen können so ihren Bekanntheitsgrad erhöhen und schneller an Popularität gewinnen.

Über Susi

Moin, ich bin Susi. Hier auf www.netz-online.com veröffentliche ich Themen aller Art. Die Palette reicht von Shop-Vorstellungen, Produkttests, E-Commerce, Geld verdienen, Onlinehandel, Sparen, Technik und B2B.

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