Effizienz steigern mit Hilfe des Manufacturing-Execution-Systems (MES)

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Die Einführung eines Manufacturing-Execution-Systems (MES) dient der Steigerung von Produktivität und Effizienz. Gegenüber herkömmlichen Produktionsleitsystemen stellt MES aufgrund seiner direkten Verbindung mit den Komponenten der Prozessautomatisierung eine Weiterentwicklung dar. Diese bietet als integrierte MES Software Möglichkeiten, die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu erhöhen. Mit den entsprechenden Daten gefüttert, verhilft der Einsatz dieses Systems Produktionsbetrieben zu einer effektiven Ressourcenplanung, mit der auch Tagesproduktionen bestimmt werden können. Bei MES handelt es sich um ein zeitgemäßes und vor allem zukunftsfähiges Fertigungsmanagementsystem.

Kennzeichen zuverlässig arbeitender MES Systeme

Ein MES System zeichnet sich durch eine immens hohe Reaktionsgeschwindigkeit aus. Vorgänge werde in Echtzeit erfasst und protokolliert. Neue Vorgaben verarbeitet das System innerhalb kürzester Zeit und gleicht sie mit vorhandenen Ressourcen ab, um Alternativen zu errechnen. So bieten sich neue Möglichkeiten der Betriebsdatenerfassung zur Verbesserung des Qualitätsmanagements sowie Optionen für ein ressourcenschonendes Energiemanagement. Hohe Belastbarkeit bei Dauereinsatz ist ein weiteres Kennzeichen für ein zuverlässig arbeitendes MES System. Im Bedarfsfall muss die MES Software Betriebs- und Produktionsdaten über einen längeren Zeitraum hinweg erfassen, um einen umfassenden Überblick über die Auslastung von Kapazitäten oder die möglichen Ursachen für eine vermehrte Ausschussproduktion zu übermitteln.

Wettbewerbsorientiert und zukunftsfähig

MES bezieht den kompletten Wertschöpfungsprozess auf allen Unternehmensebenen ein. Universal Machine Connectivity for MES, kurz UMCM, bietet eine standartisierte Lösung für die Erfassung und Auswertung von Produktionsdaten. Damit gehören Nachrüstungen älterer MES Systeme mit kostspieligen Modulen der Vergangenheit an. Auch kleine und mittlere Firmen können somit von MES profitieren und ihre Betriebsabläufe optimieren. MES Systeme sind zukunftsfähig und in hohem Maß kompatibel. So können bei Bedarf neue Komponenten hinzugefügt und in das bestehende MES System integriert werden. Ergänzend zur VDI-Richtlinie 5600 hat sich der Verband Deutscher Maschinen und Anlagenbau e.V. (VDMA) daran gemacht, eine weitere Sammlung betriebswirtschaftlich relevanter Kennzahlen zusammenzustellen. Mit dem VDMA-Einheitsblatt 66412 liegt das erste Ergebnis dieser Bemühungen vor.

Fazit: Mit Hinblick auf Faktoren wie Qualitätsmanagement, Optimierung der Wertschöpfung oder Produktflexibilität kann gesagt werden, dass vor allem für im globalen Wettbewerb stehende Unternehmen die Einführung von per MES Software gesteuerten System unverzichtbar ist. Gegenüber bisher genutzten Lösungen wie Enterprise Resource Planning (ERP) bietet MES erheblich mehr Funktionen, besonders was die Verbindung von Betriebsleitung und Fertigungsebene sowie die Übermittlung und zeitnahe Verarbeitung produktionsrelevanter Daten angeht.

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