Maschinendatenerfassung nutzen und vorhandene Kapazitäten optimieren

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Maschinendatenerfassung ist ein Thema, um das heutzutage kaum ein Betrieb herum kommt. Wer sich im modernen Wettbewerb behaupten möchte, muss vorhandene Kapazitäten optimieren, um sie effizient ausschöpfen zu können. Stillstand auf dieser Ebene bedeutet in Wahrheit Rückschritt.

Produktqualität und Kapazitätsauslastung auf hohem Niveau

Produktionsmittel optimal auszulasten bedeutet gleichzeitig eine frühzeitige Amortisierung der dafür getätigten Investition. Um Qualität und Auslastung auf einem möglichst hohen Level zu halten, bedarf es der nötigen Kontrolle. Hier kommt die MDE Maschinendatenerfassung ins Spiel. Sie ist die Grundlage für erfolgreiche Planung und Ausnutzung von Kapazitäten. Allerdings beschränkt sich dieser Prozess nicht auf die bloße Übermittlung einer Komponente, sondern erfasst außer Laufzeiten und Leerständen auch andere Daten wie beispielsweise Ausschussquote und eventuelle Störungen.  Die Echtzeitübertragung trägt dazu bei, Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen und bietet die Möglichkeit der schnellen Korrektur.

Modulare Erfassungssysteme für jeden Bedarf

Erfassungssysteme für Betriebsdaten gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, die überwiegend auf eigenen Softwareprogrammen beruhen und mitunter eigener Hardware bedürfen. Häufig sind die Systeme modular aufgebaut und lassen sich bei Bedarf mit zusätzlichen Funktionen ausstatten. So sind Programme in der Lage, jederzeit Auskunft über verfügbare Lagerbestände und Rohstoffvorräte zu geben. Als Kontrollinstrument erhebt MDE verlässliche Daten über aktuell vorhandene Produktions- und Lieferkapazitäten. Somit leistet MDE einen großen Beitrag zur Kundenbindung, da es das Unternehmen in die Lage versetzt, auf Anfragen seiner Kunden mit verlässlichen Angaben zu antworten. Die Betriebsdatenerfassung per MDE erhebt jedoch nicht nur allgemeine Leistungsdaten über Fertigungsdauer und Qualität der Produktion, sondern trägt überdies zur Langlebigkeit von Maschinen und Industrieanlagen bei. So informiert die MDE auch über anstehende Wartungs- und Reinigungsarbeiten und versetzt die zuständige Dispositionsabteilung in die Lage rechtzeitig auf zwischenzeitliche Ausfälle zu reagieren.

Das Prinzip der Betriebsdatenerfassung wird bereits seit knapp einhundert Jahren angewendet. Als Vorläufer gilt der sogenannte „Taxi-Fahrten-Wächter“ des schwäbischen Unternehmens Kienzle. Dieses Aufzeichnungsinstrument registrierte in den 1920er-Jahren die durchgeführten Fahrten und machte es Taxifahrern schwer, in die eigene Tasche zu wirtschaften. Heute lassen sich mit MDE Betriebsabläufe bis ins Detail erfassen und steuern.

Fazit: Ein auf die Bedürfnisse des Betriebs abgestimmtes MDE Maschinendatenerfassung trägt dazu bei den Wertschöpfungsprozess zu optimieren und Kosten zu senken. Der Einsatz dieses Instruments sorgt für eine verbesserte interne Unternehmenskommunikation und hilft, Inventurdifferenzen zu vermeiden. Auch für kleine und mittelständische Firmen gibt es MES-Lösungen, die letztlich zu einer Verbesserung der Ertragslage beitragen.

Über Susi
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