Datensicherung: Warum ist die regelmäßige Datensicherung so wichtig und welche Möglichkeiten gibt es?

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Viele Menschen verlassen sich fast blind auf die internen Speichermedien in ihren Computern, Smartphones oder Tablets. Dies trifft nicht nur auf Privatpersonen zu. Selbst diverse Firmen sind sich der Wichtigkeit der regelmäßigen Datensicherung noch nicht bewusst. Doch möchte man tatsächlich das Risiko eingehen, schöne Erinnerungen in Form von Fotos, umfangreiche Musiksammlungen oder sogar wichtige Kundendaten zu verlieren?

Welche Daten sollte man wann wie sichern?

Heutzutage erhält man externe Speichermedien mit wachsenden Kapazitäten zu immer günstigeren Preisen. Im Gegenzug entstehen auf immer mehr Geräten wichtige Daten. War früher mit einer Sicherung der Computer-Festplatte alles erledigt, so muss heute darüber hinaus die Kopie mobiler Geräte in Betracht gezogen werden. Gerade, wenn das Handy für berufliche Zwecke verwendet wird oder sich viele Fotos auf dem Flashspeicher befinden, sollte man vorbeugen. Kein Wunder also, dass inzwischen eine Vielzahl an Anbietern für Datensicherung-Dienstleistungen existiert. Hier findet man eine umfangreiche Liste von zahlreichen Anbietern, die sich genau um dieses Problem kümmern.

Foto: © lucadp - photodune.net
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Viele Betriebssysteme besitzen zudem eine automatische Sicherungsoption. Hierbei sollte als Speicherziel natürlich nicht die interne Master-Festplatte gewählt werden. Gerade bei Rechnern empfiehlt sich eine externe Ausführung mit ausreichender Kapazität oder eine separate interne Slave-Festplatte. Smartphones arbeiten dagegen primär mit SD-Karten oder Cloud-Speicher. Die Abstände der Datensicherung sollten davon abhängen, wie häufig neue Dokumente hinzukommen. Gerade für große Betriebe empfiehlt sich die tägliche Sicherung oder sogar eine Sicherung in Echtzeit. Dabei hat fast jedes Speichermedium Schwachstellen: Festplatten, intern wie extern, können nicht nur durch Verschleiß unbrauchbar werden, sondern auch mechanische Schäden durch Stöße sind nicht auszuschließen. Entsprechend sollte bei extrem sensiblen Daten gegebenenfalls eine weitere Sicherung vorgenommen werden. Wie erwähnt ist eine der wichtigsten Fragen bei der Wahl des Mediums, ob auf die Dokumente regelmäßig zugegriffen werden muss, oder ob es lediglich um die Archivierung geht.

Die externe Festplatte und Cloudspeicher

Besonders verbreitet für die Datensicherung ist die externe Festplatte. Neben dem Speichervolumen kann dabei auch die Größe des Mediums selbst gewählt werden. Als Anschlüsse stehen etwa USB 2.0, 3.0, FireWire oder eSATA bereit. Beim Kauf sind aber noch weitere Parameter zu überdenken: Dient die Festplatte ausschließlich zur gelegentlichen Sicherung, sind Lese- und Schreibgeschwindigkeit beispielsweise nicht von großer Bedeutung. Hier ist eine langlebige und robuste Bauweise eher relevant. Müssen die Daten auf dem Gerät jedoch häufig ausgelesen und geöffnet werden, sind schnellere Modelle erhältlich. Bei Bedarf eignen sich externe Festplatten zudem für den einfachen Transport wichtiger Daten, was auch ideal für die gelegentliche Heimarbeit ist

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Gerade Smartphones und Tablets werden auf Wunsch hingegen automatisch auf sogenannte Cloudspeicher geladen, wie sie etwas von Microsoft, Apple, Google oder Dropbox angeboten werden. Die Daten sind dann auf einem Server hinterlegt, auf den man online über das Internet jederzeit und von überall zugreifen kann. Die Vorteile liegen weitgehend auf der Hand, denn man benötigt keine zusätzlichen physischen Geräte. Hier muss man sich jedoch auf die Zuverlässigkeit des Anbieters verlassen und auch der Schutz sensibler Daten ist nicht immer garantiert. Besonders interne Firmendokumente sind hier im Zweifelsfall nicht immer vollständig verschlüsselt. Dafür erlaubt der Cloudspeicher die Weitergabe der Zugangsdaten für die Dateiübertragung.

USB-Sticks, CD, DVD und Bluray

Deutlich handlicher, meist aber mit weit weniger Kapazität ausgestattet, sind die verbreiteten USB-Sticks. Sie punkten durch immer niedrigere Preise und eine einfache Handhabung. Allerdings sind Sticks nicht unbedingt für die vollständige Sicherung geeignet, da sie meist anfälliger für Fehler sind. Für die kurzfristige Übertragung von Dateien sind sie jedoch ideal. Eine Alternative für nicht allzu große Datenmengen stellen CD, DVD und Blu-ray-Discs dar. Sie sind nicht mehr sonderlich verbreitet, bieten aber einige praktische Möglichkeiten. Dazu gehören variable Kapazitäten und eine leichte und gut sortierbare Lagerung. Zudem kann man mit einer Lagerzeit von rund 10 Jahren rechnen. Das Bespielen ist jedoch verhältnismäßig zeitaufwändig.

Unterm Strich bleibt zu sagen…

Auf welche Weise man eine Datensicherung vornimmt, hängt von vielen Parametern ab. Vollständig darauf verzichten birgt jedoch große Risiken und der Zeitaufwand einer kompletten Sicherung,oder auch die Einrichtung einer entsprechenden Software, macht sich auch dann bezahlt, wenn sie glücklicherweise nie benötigt wird.

 

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2 Kommentare zu Datensicherung: Warum ist die regelmäßige Datensicherung so wichtig und welche Möglichkeiten gibt es?

  1. Datensicherung ist nicht nru für Unternehmen wichtig, sondern im privaten bereich nicht minder. Wer einmal an der Uni die Schreib-Arbeit eines ganzen Tages oder einer ganzen Woche oder überhaupt verloren hat, weiß genau was ich meine…

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