Digitale Revolution verändert Buchbranche

Kaum ein anderes Produkt wurde in den vergangenen Jahrzehnten so oft für tot erklärt wie das Buch. Tatsächlich befindet sich die Buchbranche seit längerem in einem Strukturwandel, dem bereits manche Unternehmen zum Opfer gefallen sind. Vor allem der Online-Handel macht alteingesessenen Buchhandlungen das Leben schwer. Hinzu kommt, dass Verlage mit dem Phänomen Self-Publishing zu kämpfen haben.

Die Digitale Revolution macht es Autoren leicht, ihre Bücher selbst zu verlegen. Als Folge davon müssen Verlage fürchten, dass ihnen umsatzstarke Autoren abwandern oder wesentlich bessere Konditionen einfordern. Trotz dieser Widrigkeiten gibt es auch heute noch eine Vielzahl von Buchhandlungen und Verlagen – ungeachtet der anhaltend düsteren Prognosen.

Buchhandlungen wurden zu Medienverkaufsstellen

Allerdings ist es eine Tatsache, dass die Digitalisierung unter anderem auch dem Buchhandel eine Reihe von Veränderungen beschert und auch aufgezwungen hat. Vergleichsweise neue Medien wie Hörbücher und eBooks haben sogar dazu geführt, dass über das Wesen eines Buches an sich diskutiert wird. So stellen sich viele Menschen die Frage, warum sie für ein eBook einen höheren MwSt-Satz bezahlen sollen als für eine Printausgabe mit demselben Inhalt.

Klassische Buchhandlungen, die ausschließlich gedruckte Bücher anbieten, gibt es heute kaum noch. Die meisten Buchhandlungen ähneln heutzutage Medienverkaufsstellen, die neben herkömmlichen gedruckten Büchern auch Filme, Hörbücher und eBooks anbieten. Zu diesen Buchhandlungen gehört auch die Alpha Buchhandlung, ein Unternehmen, das sich im Lauf seiner Geschichte zwar verändert hat, aber dennoch treu geblieben ist. Gegründet wurde die Alpha Buchhandlung 1908 unter dem Namen: „Buchhandlung der Pilgermission“. Von Beginn an handelte es sich um ein Unternehmen mit christlich-religiösem Charakter, der auch heute noch klar erkennbar ist – trotz Medienvielfalt und Digitalisierung.

Manfred Spitzers Buch: „Digitale Demenz“

buch

Mit der Frage, wie sich die Nutzung digitaler Medien auf unser Denkvermögen auswirkt, beschäftigt sich der Hirnforscher Manfred Spitzer. Der steht dieser Form des Medienkonsums kritisch gegenüber und begründet dies in seinem Buch: „Digitale Demenz – Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen„. Spitzer sieht in der Beschäftigung mit Fernsehen und Computern eine ernsthafte Gefahr für unser Denkvermögen. Als Beleg für seine Befürchtungen kann er internationale Studien heranziehen, die den Nachweis erbracht haben, dass zwischen Gehirnabbau häufigem digitalen Medienkonsum ein Zusammenhang besteht. Auch verminderte Lernfähigkeit, Konzentrationsmangel und Aufmerksamkeitsstörungen lassen sich auf eine übermäßige Nutzung digitaler Medien zurückführen. „Digitale Demenz“ ist als Taschenbuch und als eBook erhältlich. Unter anderem bei Alpha-Buch.

Über Susi

Moin, ich bin Susi. Hier auf www.netz-online.com veröffentliche ich Themen aller Art. Die Palette reicht von Shop-Vorstellungen, Produkttests, E-Commerce, Geld verdienen, Onlinehandel, Sparen, Technik und B2B.

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