Industrielle IT Sicherheit: Dem Schadensfall wirksam vorbeugen

Datensicherheit
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Ein Großteil der Geschäftsprozesse und Fachaufgaben werden heutzutage elektronisch gesteuert. Dabei werden große Mengen an Informationen elektronisch verarbeitet und digital gespeichert. Somit sind Unternehmen von der eingesetzten IT abhängig und die jeweiligen Unternehmensziele können nur bei ordnungsgemäßem und sicheren IT-Einsatz erreicht werden. Industrielle IT Sicherheit ist daher für jedes Unternehmen ein wichtiger Aspekt, denn ein Cyberangriff hätte schwerwiegende Folgen für ein Unternehmen.

Zum Datenverlust kommen mögliche Schadensersatzforderungen hinzu und ein Imageschaden ist ebenfalls zu befürchten. Viele Kunden werden jene Unternehmen meiden, bei denen sie einen Diebstahl ihrer Daten befürchten müssen.

Schadsoftware kann über unterschiedliche Wege in das firmeneigene Computersystem gelangen. Der E-Mail Verkehr stellt eine Möglichkeit dar, indem Viren oder Trojaner als Dateianhänge verschickt werden. Wer so unachtsam ist, den Anhang zu öffnen, aktiviert das feindliche Programm, das sich anschließend über die im Netzwerk angeschlossenen Rechner ausbreitet. Einen weiteren Zugang stellen mobile Datenträger dar, die bereits infiziert sind. Auf diesem Weg gelangte im Jahre 2010 der Computerwurm Stuxnet in das IT-System der iranischen Kraftwerkanlage Buschehr, wo er erheblichen Schaden anrichtete und das staatliche Atomprogramm um Jahre zurückwarf.

Schutz gegen Viren und andere Schadsoftware

Cyberangriffe und die Bedrohung durch Computerviren haben in den vergangenen Jahren enorm zugenommen. Dabei geht es den Angreifern nicht nur darum, Rechensysteme lahmzulegen oder Dateien zu vernichten. Häufig findet die Attacke unter Verwendung von Spionagesoftware statt. Einmal in den PC gelangt, durchstöbert das Programm die Festplatte nach sensiblen Daten und Passwörtern, die es lohnt zu stehlen. Von dieser Aktivität bekommt der Besitzer des befallenen Computers in der Regel erst dann etwas mit, wenn es zu spät und der Schaden bereits entstanden ist.

Auf Prozeßtechnik spezialisierte Firmen wie die Yokogawa Deutschland GmbH, die seit 1956 in Deutschland vertreten ist, haben Sicherheitskonzepte entwickelt, die Unternehmen vor Hackerangriffen schützen sollen. Das auf Automatisierungsprozesse zugeschnittene vierstufige Sicherheitskonzept der Firma beinhaltet neben der Aktualisierung der bereits vorhandenen Sicherungsmaßnahmen und dem automatischen Anlegen von Backups und Sicherungskopien weitere grundlegende Sicherheitsvorkehrungen. Hierzu zählen die Einrichtung von Zugangsbeschränkungen und Firewalls innerhalb des Firmennetzwerks sowie die Installation einer Whitelisting-Software. Diese sorgt dafür, dass nur die von ihr freigegebenen Programme ausgeführt werden. Schadprogramme haben somit keine Chance, sich zu entfalten.

Bedarfsanalyse und Beratung

Den von ihnen angebotenen Maßnahmen stellen die Experten von Yokogawa zunächst eine ausführliche Bedarfsanalyse voran und führt eine detaillierte Analyse – das sogenannte Plant Network Security Audit durch. Mit dem Audit lassen sich Schwachstellen identifizieren und Sicherheitslücken aufdecken. Basierend auf den Ergebnissen werden individuelle Sicherheitsempfehlungen gegeben, um die Anlagen zuverlässig vor Spionage und Sabotage schützen.

Fakt ist: Industrielle IT Sicherheit spielt eine große Rolle, da es heutzutage immer häufiger vorkommt, dass Unternehmen durch Viren oder Cyber-Attacken angeriffen werden. Wer seine IT-Anlange nicht ausreichend schützt, macht sich angreifbar, was im schlimmsten Fall zum Produktionsausfall oder Datenverlust führen kann.

Über Susi
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