Datengold – So wichtig sind gute Daten in 2017

Foto: © alexskopje - photodune.net

Schon seit Jahren hören wir davon, dass Daten wohl die Ware der Zukunft sein werden. Vielen ist aber scheinbar noch immer nicht klar, wie groß das Potential in der Hinsicht wirklich ist. Auch für das Jahr 2017 zeigt sich allerdings schon zu diesem frühen Zeitpunkt eine klare Tendenz.

Jeder Anwender hat seinen Preis

Zunächst freuen wir uns natürlich, dass praktische Dienste wie Google oder Facebook über weite Strecken kostenlos zu nutzen sind. Doch es gibt eben einen Weg, wie diese Unternehmen trotz des kostenlosen Angebots ihrer Leistungen Geld mit ihren Nutzern verdienen. Grund dafür sind deren Daten, die sie durch ihr Verhalten im Internet, oder aber sogar über direkte persönliche Aussagen verdeutlichen. Facebook ist damit in der Lage, pro Quartal und pro Nutzer einen Gewinn von etwa 1,25 US-Dollar zu verbuchen. Aufgrund der vielen Dienste des Internet-Riesens Google, liegt die entsprechende Summe hier sogar bei stolzen 7 Dollar. Diese Zahlen sind besonders eindrucksvoll, wenn man sich die Massen von Nutzern auf der ganzen Welt vorstellt. Bei kleineren Diensten können dagegen Angebote wie check-caller.com hilfreich sein, um zum Beispiel bei Telefonnummern falsche Daten von den echten Schätzen zu trennen.

Moderne Möglichkeiten der Vermarktung

Natürlich muss die Frage des Datenschutzes sicher und genau durchleuchtet werden. Klar ist jedoch auch, dass es den Unternehmen nicht darum geht, den einzelnen Nutzer so gläsern wie möglich zu machen. Vielmehr sorgt die Gesamtheit aller Daten für eine besondere Schwarmintelligenz, nach der zum Beispiel Werbung ausgerichtet werden kann. Google nutzt die gesammelten Daten vieler Mobiltelefone beispielsweise bei seinem Dienst Maps dazu, um einen Stau durch eine langsamere Fortbewegung der Standorte zu antizipieren. Über die Stau-Warnung verbessert sich wiederum die Genauigkeit der Darstellung, wovon am Ende auch wieder die Kunden profitieren. Hier sind also Chancen und Risiken vorhanden, bei denen es stets wichtig ist, den richtigen Maßstab für beide Dinge zu finden. Beide Extreme wären keinesfalls zufriedenstellend und würden damit keine positive Fortsetzung der aktuellen Entwicklung verkörpern.

Massenhafter Diebstahl

Auf der anderen Seite zieht das Datengold natürlich auch Diebe an, die selbst damit einen Gewinn auf unlautere Weise erreichen möchten. Geklaute Daten sind schließlich nicht weniger wert, als ehrlich erworbene. Immer wieder gibt es dabei Verlautbarungen zu bestimmten Preisen, welche für die Diebe auf dem Absatzmarkt gelten. Pro Kreditkartennummer ist es so zum Beispiel möglich, einen Betrag zwischen einem und zehn US-Dollar zu erzielen. Ein Satz an Zugangsdaten für einen Online-Banking-Bereich ist sogar bis zu 35 US-Dollar wert. Hacker, denen es gelingt, direkt Zugangsdaten von vielen tausenden Kunden abzuspeichern, werden besonders gut belohnt. Pro 1.000 Anmeldedaten für Facebook steht ein Preis von etwa 15 US-Dollar im Raum. Entsprechend groß sind leider auch die Anreize für diese Personen, in einer solchen Art und Weise zu handeln.

Fazit

Am Ende bleiben die Daten auch im Jahr 2017 viel Wert. Grundsätzlich ist nichts Verwerfliches daran zu finden, solange sie auf ehrliche Art und Weise erlangt und im besten Fall mit guten Gegenleistungen aufgewogen werden. Die hohen Preise sorgen allerdings auch für die vermehrte Gefahr von Hackerangriffen.

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