Fit für den Wettbewerb dank Process Management

Bild: © Mathias Rosenthal - Fotolia.com

Die Überwachung und Steuerung automatisierter Herstellungsprozesse ist keineswegs neu, sondern ein Produkt der Industrialisierung. Schon früh erkannten Fabrikanten die Notwendigkeit, einzelne Fertigungsschritte aufeinander abzustimmen, um eine höhere Leistungsfähigkeit zu erreichen. Damals wie heute ging es um Qualitätsverbesserungen, von denen sowohl Produzenten als auch deren Kunden profitieren sollten.

Im Gegensatz zu früher zeichnen heute Softwareprogramme für die Leitung und Kontrolle der Abläufe verantwortlich. Dabei beschränkt sich die moderne Form des Prozessmanagements nicht mehr auf den Produktionsbereich, sondern schließt auch andere Unternehmenseinheiten wie Disposition und Personalverwaltung mit ein. Dabei übernehmen automatische digitale Prozesse die Aufgaben des Kundenmanagements, insofern dies die heutigen technischen Möglichkeiten erlauben. Die Kommunikation per E-Mail findet bereits in weiten Teilen mittels computerisierter Standardverfahren statt. Beispiele hierfür sind Begrüßungsmails oder Auftragsbestätigungen.

So funktioniert Business Process Management

Business Process Management (Kurzform BPM) sind Maßnahmen, die Betriebsabläufe optimieren sollen siehe: http://www.ser.de/themen/was-ist-bpm.html Dabei handelt es sich um einen kontinuierlichen Prozess, da sich aufgrund von technischen Innovationen und neuen betriebswirtschaftlichen Erkenntnissen immer wieder neue Möglichkeiten der Optimierung anbieten. Ein professionelles Prozessmanagement besteht aus mehreren aufeinander aufbauenden Komponenten.

Zwar muss ein effizientes Prozessmanagement auf die individuellen Bedürfnisse und Gegebenheiten eines Unternehmens ausgerichtet sein. Doch die Art der Vorgehensweise bei der Einführung von Optimierungsverfahren ist im Großen und Ganzen gleich. Dabei geht es mehr um den Ausbau bereits vorhandener Strukturen als darum, neue einzuführen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Installation komplett neuer Systeme größere Schwierigkeiten mit sich bringt, als dies bei der Erweiterung bestehender Anlagen der Fall ist. Zunächst gilt es eine Planvorgabe zu erstellen, die den Bedarf und das gewünschte Ziel benennt. Im Anschluss daran werden die für die Umsetzung der Vorgabe notwendigen Maßnahmen auf ihre Machbarkeit hin geprüft und Schritt für Schritt umgesetzt. Die neu eingeführten Verfahren unterliegen einer strengen Kontrolle hinsichtlich ihrer Kompatibilität mit den etablierten Prozessabläufen. Sobald sichergestellt ist, dass die Prozesse störungsfrei ablaufen, werden die neuen Verfahren standardisiert und in das System eingegliedert.

Schwachstellen aufspüren und entfernen

Jedes Prozess- und Qualitätsmanagement hat zum Ziel, den Workflow zu optimieren. Wie erfolgreich derartige Maßnahmen sind, hängt davon ab wie exakt sie Betriebsabläufe erfassen und auswerten. Vielerorts gilt BPM als umfassendste und effektivste Methode, um reibungslose Produkt- und Steuerungsprozesse zu gewährleisten. Die in diesem Zusammenhang durchgeführten Maßnahmen erstrecken sich nicht nur auf Betriebsabläufe vor Ort, sondern beziehen auch mobile und externe Steuerungselemente ein. Dabei wird besonderes Augenmerk auf mögliche wechselseitige Auswirkungen gelegt, um Störungen von vornherein auszuschließen.

Dies alles erfordert eine genaue Beobachtung und Überprüfung der betrieblichen Prozesse. So gilt es Schwachstellen aufzuspüren, an denen es zu Engpässen kommt, etwa wenn Produktionseinheiten mit unterschiedlich hohen Kapazitäten aufeinander treffen. Diese sogenannten „Flaschenhälse“ gilt es zu entfernen, da sie die Produktivität des gesamten Unternehmens mindern., Denn jedes System funktioniert nur so gut, wie es sein schwächstes Glied zulässt. Im Zeitalter der Globalisierung, wo sich neben großen Konzernen auch kleine und mittelständische Betriebe dem internationale Konkurrenz stellen müssen, spielt das Prozessmanagement eine bedeutende Rolle und ist zu einem Erfolgsfaktor in Zusammenhang mit der unternehmerischen Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt geworden.

Über Susi

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