Computer selbst aufrüsten: Vorsicht ist besser als Nachsicht

Bildrechte: Flickr Asus P6T7 WS - PC Build 2016 Adam Blunt CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Wenn der heimische PC zu langsam läuft oder das neue Game dem Rechner mehr Leistung abverlangt, muss nachgerüstet werden. Um einzelne Kompetente auszutauschen, muss man kein Informatiker sein. Den eigenen PC kann im Grunde jeder halbwegs technikaffine Computerbesitzer in Eigenregie nachrüsten. Damit das gelingt, sollte man jedoch gut vorbereitet an die Sache herangehen. Was das genau heißt, verraten wir Ihnen in diesem Artikel.

Was nicht passt, wird passend gemacht – nicht beim Nachrüsten

Das Nachrüsten eines Computers erfordert nicht nur etwas Fingerspitzengefühl, sondern auch ein gewisses Hintergrundwissen, wenn es um den Kauf der unterschiedlichen Komponenten geht. Schließlich passt nicht jedes Teil zu jedem System. Um Fehlkäufe und Installationsprobleme zu vermeiden, ist vorab zwingend eine Recherche erforderlich. Anschließend stellt sich die Frage, wo man die Computerteile besorgen soll: Großmarkt, Fachhandel oder doch Online-Shop? Der Vorteil von Onlineshops ist zweifelsohne, dass sie eine Fülle unterschiedlicher Komponenten – beispielsweise Mainboards – im Sortiment haben, die man sich durch Filtern nach Hersteller und Preis leicht erschließen kann. Wer allerdings unsicher ist, welches Modell das richtige ist, bekommt in einem Fachgeschäft entsprechende Beratung.

Sicher ist sicher: Backup durchführen

Sicherheit geht vor – und zwar die der persönlichen Dateien. Bevor auch nur eine Komponente ausgetauscht wird, sollte unbedingt eine Sicherung der Daten erfolgen. Ein Backup nimmt kaum Zeit in Anspruch, schützt im Notfall aber vor einem Totalverlust. Generell sollte ein Update unabhängig vom Nachrüsten immer in regelmäßigen Abständen erfolgen. Vorsicht ist schließlich nicht nur besser als Nachsicht, sondern auch um einiges günstiger. Im Internet findet man übrigens eine ganze Reihe kostenloser Backup-Software, die das ganze Prozedere erleichtern.

Statische Entladung vermeiden

Insbesondere im Winter kann statische Ladung beim Nachrüsten zum Problem werden. Spezielle Speicherchips können davon ernsthaften Schaden davontragen. Bevor es ans Einsetzen der einzelnen Komponenten geht, sollte man sich deshalb unbedingt entladen – so beispielsweise an einem geerdeten Metallstück der Heizung. Wer Gefallen daran gefunden hat, am eigenen PC herumzutüfteln, kann sich auch gleich ein Erdungsarmband besorgen – ein solches ist bei Amazon beispielsweise schon für knapp fünf Euro zu haben und schützt beim Basteln die empfindliche Elektronik vor elektrostatischer Entladung. Damit kann beim Nachrüsten so gut wie nichts mehr schiefgehen.

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