Online-Broker lockt Anleger mit Dumpingpreisen

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Mit All-inklusive Gebühren macht seit einigen Jahren der niederländische Online-Broker Degiro auch hierzulande von sich reden. Die Trading-Plattform lockt mit konkurrenzlos günstigen Preisen, die nach eigenen Angaben bis zu 86 % unterhalb dessen liegen, was andere Anbieter verlangen.

Darüber hinaus verspricht der Anbieter seinen Kunden ein hohes Maß an Transparenz, das laut Werbeaussage den Verzicht auf versteckte Kosten beinhaltet. Schnelle Orderausführung und hoher technischer Standard sind weitere Versprechen dieses Finanzdienstleisters. Anleger können bei Degiro mit Aktien und Devisen sowie Futures und Optionen handeln. Das Vergleichsportal deutschefxbroker.de hat die Angebote des Billiganbieters unter die Lupe genommen und dessen Vor- und Nachteile ausführlich dargelegt. Anleger, die sich für Degiro interessieren und näheres über diesen Online-Broker erfahren möchten, erhalten mit diesem Vergleich eine brauchbare Orientierungshilfe.

Wer bei Degiro Kunde werden möchte, hat die dazu nötigen Formalitäten laut Anbieterwerbung binnen 10 Minuten erledigt. Ein bestehendes Bankkonto genügt für die Legitimation, da die nötige Identifizierung davon ableitet (sog. „hergeleitete Identifizierung“) wird. Bei Preisabschlägen von über 80 % gegenüber den Angeboten der Konkurrenz taucht natürlich die Frage auf, womit der Kunde diesen Kostenvorteil seinerseits in irgendeiner Form bezahlt. Hier ist vor allem das Fehlen von Schulungsmaterial zu nennen, das andere Anbieter ihren Kunden zur Verfügung stellen. Zudem gibt es keinen umfangreichen Support, auf den gerade Einsteiger häufig angewiesen sind.

Von daher sollten sich Neulinge auf dem Börsenparkett vorab über den Handel genau informieren. Dagegen ist diese Handels-Plattform für erfahrene Anwender, die keine Lehr-Videos benötigen oder sich über ein Demo-Konto mit den Mechanismen des Forex-Handels und dem System der Plattform vertraut machen müssen, durchaus einen Blick wert.

Große Gewinnaussicht bei niedrigem Kapitaleinsatz

Der Forex-Handel macht seit Jahren einen großen Teil aller Finanztransaktionen aus. Pro Tag werden hier mehrere Billionen US-Dollar umgesetzt. Seine anhaltende Beliebtheit bei den Anlegern verdankt diese Form des Devisenhandels dem Umstand, dass hier auch bei verhältnismäßig geringem Kapitaleinsatz hohe Gewinne möglich sind. Damit ist die Teilnahme auch weniger kapitalstarken Anlegern möglich. Wer sich als Trader an dieser Form des Kapitalhandels beteiligen möchte, benötigt dazu außer etwas Investitionskapital lediglich einen internetfähigen PC sowie ein Nutzerkonto bei einem Broker. Diesen Anbieter gilt es sorgfältig auszuwählen und die Spreu vom Weizen zu trennen. Neben den zur Verfügung gestellten Dienstleistungen spielt bei einem solchen Anbietervergleich natürlich die Gebührenstruktur des jeweiligen Brokers eine gewichtige Rolle. Hier lauern mitunter regelrechte Kostenfallen, die den großen Teil manchen Gewinns auffressen können. Für den Nutzer eines Forex-Kontos ist es besonders ärgerlich, wenn es sich dabei um versteckte Kosten handelt, die nicht auf den ersten Blick zu erkennen sind. Transparenz ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger Indikator für eine seriöse Broker-Plattform. Der Sitz des Unternehmens bzw. dessen zuständige Aufsichtsbehörde stellt einen weiteren Faktor dar. Dieser ist mitentscheidend dafür, inwieweit die finanziellen Interessen der Anleger und deren Einlagen geschützt sind.

Degiro weiter auf Wachstumskurs.

Degiro wurde von 5 ehemaligen Bankangestellten gegründet und beschäftigt heute rund 150 Mitarbeiter. Der niederländische Finanzdienstleister Degiro besteht seit dem Jahr 2008 und akquirierte seine Klientel zu Beginn aus den Reihen institutioneller Anleger. Innerhalb weniger Jahre hat das Unternehmen seine interne Infrastruktur beträchtlich ausgeweitet und zahlreichen Kunden einen Zugang zu den relevanten internationalen Handelsplätzen ermöglicht. Derzeit zählen 18 Länder zum Betätigungsfeld dieses Finanzdienstleisters, dessen Hunger nach Wachstum noch lange nicht gestillt zu sein scheint.

Seit 2013 stellt das in Amsterdam gegründete Unternehmen seine Plattform auch Privatanlegern zur Verfügung. 2014 expandierte der Anbieter weiter und ist seither auch auf dem Deutschen Finanzmarkt aktiv. Mit seinen Dumping-Angeboten erobert die Handelsplattform seit Gründungsbeginn zunehmend Marktanteile.

Als EU-Broker unterliegt Degiro natürlich den für Finanzdienstleister geltenden europäischen Regularien. Für den Investor bedeutet dies ein hohes Maß an Sicherheit. Ein weiteres Plus in Sachen Anlagesicherheit ist der Umstand, dass sich der Geschäftssitz von Degiro in den Niederlanden befindet. Mit einem Triple A Rating genießt dieses Land bei den Rating-Agenturen derzeit ein hohes Maß an Vertrauen.

Tipp: Bei der Wahl eines Brokers empfiehlt es sich allgemein, einen Blick auf dessen Firmensitz und die zuständige Aufsichtsbehörde zu werfen. Diese sinnvolle Vorsichtsmaßnahme kann Anleger vor unliebsamen Überraschungen bewahren.

 

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