Bestandskundenfrust? Anbieter wechseln und Geld sparen!

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Neukundenbonus, Willkommensgeschenk, Prämien und Sonderrabatte für Erstbesteller. Als Bestandskunde kann man da schon neidisch werden. Dass Banken, Energieversorger, Telefondienstleister und Händler langjährige Kundentreue honorieren, ist relativ selten. Verglichen mit dem, womit Unternehmen Neukunden locken, fallen deren Treue-Boni für Bestandskunden recht dürftig aus. Zeit also für einen Vergleich der Angebote der anderen Anbieter. 

Der anfängliche Reiz des Neuen ist verflogen, doch Gewohnheit und Routine halten die Partnerschaft zusammen. Ausbruchsversuche sind nicht zu befürchten, denn dazu müsste eine Partei ihre Bequemlichkeit überwinden. Wer sich seines Partners sicher ist, sieht keinen Grund, sich um ihn zu bemühen. Darum genießen Neukunden viele Vorteile und Bestandskunden eben nicht. Das Fazit lautet daher, dass ein Anbieterwechsel dem, der ihn wagt, jede Menge Vorteile bringt.

Mehrere 100 Euro Ersparnis pro Jahr

Der Wechsel des Mobilfunk-, Strom- und Gasanbieters kann mehrere 100 Euro Ersparnis pro Jahr einbringen. Oft braucht es dafür nicht einmal den tatsächlichen Ausstieg aus dem Vertrag. Die fristgerechte Kündigung wirkt auf viele Anbieter wie ein Warnschuss. Besonders Telefondienstleister und Energieversorger merken plötzlich, was sie an ihren Kunden haben und werden aktiv. Meist dauert es nicht lange, bis beim abwanderungswilligen Kunden das Telefon klingelt oder ein Schreiben mit einem attraktiv klingenden Angebot eintrifft. Im Telefonat reicht meist schon der Hinweis auf einen günstigeren Anbieter, um den Altversorger dazu zu bringen, ein besseres Angebot zu offerieren.

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Manche Telekommunikationsdienstleister, die sich über Jahre hinweg nur wenig um ihre Bestandskunden gekümmert haben, kommen plötzlich mit preisgünstigen Gesamtpaketen für Festnetz und Internet um die Ecke. Gegenüber dem alten Vertrag macht die Ersparnis in der Regel 10 oder 20 Euro pro Monat aus. Aufs Jahr gerechnet kommen da zwischen 120 bis 200 Euro zusammen. Mitunter gibt es sogar noch eine schnellere Internetverbindung obendrauf.

Noch mehr Geld lässt sich beim Wechsel des Energieversorgers sparen. Hier sind jährliche Einsparungen in oberen dreistelligen Beträgen möglich. Die lassen sich bei einem Bankenwechsel vielleicht nicht erreichen. Doch wer seine jährlichen Gebühren für Kontoführung, Überweisungen und Automatenauszahlungen ausrechnet, kommt hier auch schnell auf 50 – 100 Euro, die er beim Wechsel zu einem anderen Geldinstitut einsparen kann.

Keine Angst vor Komplikationen

Neben Gewohnheit ist die Angst vor Komplikationen ein Grund für die Wechselmüdigkeit vieler Verbraucher. Dabei ist diese Furcht in den meisten Fällen unbegründet. Viele Unternehmen nehmen ihren Kunden die mit dem Wechsel verbundenen Formalitäten ab und kümmern sich um den reibungslosen Übergang zum Neuanbieter. Bei den Strom- und Gasanbietern sind Versorgungslücken praktisch ausgeschlossen, da dem zahlenden Bürger das Recht auf Energieversorgung zusteht. So ist der Regionalversorger sogar gehalten, Kunden, die zu einem möglicher weise Pleite gehenden Anbieter gewechselt sind, wieder mit Energie zu beliefern. Warum also in erstarrter Routine verharren, wenn man bei einem Wechsel nur gewinnen kann?

Über Susi
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