Wie man sich gegen Online-Stalking wehren kann

Durch Online-Stalking kann der Ruf eines Menschen aufs Übelste beschädigt werden. Die Motive für diese Art von Psychoterror sind vielfältig – verletzte Ehre, unerwiderte Liebe, Rache, Hass oder eine psychische Störung des Täters gehören zu den Gründen. In den meisten Fällen war der Täter mit dem Opfer vorher persönlich bekannt.

Foto: © Pressmaster – photodune.net

Der Täter nutzt beim Stalking das Internet und andere digitale Kommunikationsmedien . Die relative Anonymität und die große Verbreitung erhöhen beim Opfer den psychischen Druck. Die Opfer sind oft ratlos, was sie gegen die Stalking-Angriffe machen können. Sie sind verängstigt und trauen sich kaum noch aus dem Haus. Dennoch gibt es einige Tipps, wie die Opfer von Cyber-Stalking gegen die Täter vorgehen können.  

Tipps gegen die verschiedenen Erscheinungsformen von Online-Stalking

Bei Drohungen des Stalkers, Unwahrheiten zu verbreiten oder Straftaten anzukündigen, müssen die Opfer sofort die örtliche Kriminalpolizei einschalten. Am besten ist es, sofort die Mails zu sichern und den Ermittlern auszuhändigen. Eventuell ist es besser, im Vorfeld einen Rechtsanwalt zu informieren, damit dieser Bescheid weiß, wenn es auf eine schnelle Reaktion ankommt. Es gibt aber noch weitere Erscheinungsformen von Online-Stalking, die andere Entscheidungen der Opfer erfordern, zum Beispiel:

  • bei Bestellungen auf den Namen des Opfers – Pakete nicht annehmen, Nachbarn informieren
  • bei falschen Behauptungen auf einer Webseite oder in einem Internetforum – Betreiber der Seite auffordern, den Beitrag zu entfernen und den Autor zu nennen oder die IP-Adresse herauszugeben
  • bei Veröffentlichung erotischer Bilder ohne Erlaubnis – Betreiber der Seite zum Entfernen der Bilder auffordern, Name des Lieferanten herausfinden, eventuell Anwalt anschalten
  • Täter arbeitet bei Blogeinträgen über ausländische Provider oder Anonymisierungsdienste – Kontakt zum Seitenbetreiber aufnehmen, Bitte um Entfernung der Bilder oder Texte, fachkundigen Anwalt einschalten.

Bei Veröffentlichung intimer Bilder in Newsgroups oder Tauschbörsen ist es für die Opfer sehr schwer, etwas gegen die Verbreitung der Bilder zu unternehmen. Newsgroups und Tauschgruppen sind dezentral ausgerichtet. Demnach kann kein direkter Verantwortlicher gefunden werden. Allerdings kann in Newsgroups oftmals schnell herausgefunden werden, wer die Bilder oder Texte ursprünglich online gestellt hat. Für Profis ist dies einfach zu identifizieren. In vielen Fällen von Stalking kann beispielsweise auch eine erfahrene Detektei helfen. Die Esslinger LB Detektei ist hier ein kompetenter Ansprechpartner. Es gibt aber auch noch andere Stellen, an die sich Stalking-Opfer in einem möglichst frühen Stadium wenden können und die professionelle Hilfe anbieten, unter anderem:

  • beim Weißen Ring
  • bei allen Polizeidienststellen
  • beim deutschen Anwaltsverein
  • bei spezialisierten Anwälten.

Fazit

Mit der richtigen Vorgehensweise kann Online-Stalking beendet werden. Da die Opfer oftmals sehr verängstigt sind, ist professionelle Hilfe sehr aussichtsreich und vielversprechend. Die Unterstützung von Stalkingopfern durch eine Detektei kann dabei präventiver und investigativer Natur sein. Die Ermittler der Detektei können in den meisten Fällenfeststellen, wer der Stalker ist, soweit er nicht bekannt ist. Außerdem können die Detektive das Stalking unter Beweis stellen, was für die juristische Verfolgung von großer Bedeutung sein kann. Dadurch erhalten die Opfer die Chance, dass Stalking bei der Polizei zur Anzeige zu bringen. Die unerlaubten Handlungen können durch eine professionelle Detektei mittels klarer Beweise und oftmals auch Zeugen belegt werden. So kann der Täter juristisch belangt werden.

Über Susi

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1 Kommentar zu Wie man sich gegen Online-Stalking wehren kann

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