Elektromobilität auf dem Vormarsch: Was uns in Zukunft bewegt

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Vom ersten bemannten Flug mit einem Motorflugzeug der Gebrüder Wright bis zur Mondlandung hat der Mensch im 20. Jahrhundert große Sprünge gemacht. Ein Stopp des rasanten technischen Fortschritts ist auch nach der Jahrtausendwende nicht zu erwarten. Doch die Forschungsfelder haben sich verlagert. Auto, Flugzeug und Raketenshuttle sind längst erfunden, allerdings wird nach neuen Antriebsmöglichkeiten gesucht. Mit nur einem Erdball unter den Füßen sind die Ressourcen für den Menschen beschränkt. So ist der Verbrennungsmotor unweigerlich ein Auslaufmodell. Doch was hält die Zukunft bereit?  

Vom Benziner über das Hybridfahrzeug zum Elektroauto

Seit den frühen 2000er- Jahren sorgen Berichte von einem Versiegen des Öls für Aufsehen. So soll der fossile Rohstoff in nur wenigen Jahrzehnten aufgebraucht sein. Tatsächlich wird auch im Jahre 2050 noch Öl zu fördern sein, doch die Frage ist, zu welchem Preis? Unter ökonomischen, aber auch ökologischen Gesichtspunkten wird die Förderung fossiler Rohstoffe in Zukunft nicht mehr lohnenswert sein. Langfristige Umweltschäden, sowie höhere Kosten zur Ölförderung und zum Aufspüren neuer Ölquellen haben längst den Impuls geschaffen, nach Alternativen Ausschau zu halten.

Für die zeitgemäße Mobilität bedeutet dies nach derzeitigem Stand der Technik: E-Mobilität. Momentan sind es Hybridfahrzeuge, die den Markt anführen. Allein im letzten Jahr konnten in Deutschland knapp 85.000 Neuzulassungen verzeichnet werden. Der Kompromiss aus traditionellem Verbrennungsmotor plus Batterie hat damit vor den Elektroautos noch die Nase vorn. Für ein E-Auto mit reinem Batterieantrieb haben sich 2017 bedeutend weniger Deutsche entschieden. Insgesamt wurden etwa 25.000 Elektroautos neu zugelassen. Doch dieses Verhältnis könnte in den kommenden Jahren kippen.

Trendmonitor: Wissen, was kommt

Wer wissen möchte, wann es soweit ist, ist auf zuverlässige News, Statistiken und relevante Expertenmeinungen angewiesen. Das Electric Vehicles Dashboard liefert wichtige Nachrichten rund um das Thema E-Mobilität aus einer Hand. Neben weltweiten Absatzzahlen, beliebten Elektrofahrzeugtypen, angesagten Modellen und interessanten Vergleichsdaten finden Interessierte auf der Plattform Informationen rund um Batteriespeichersysteme und weitere Fahrzeugbauteile. Dass der Elektromotor dem Verbrennungsmotor den Rang ablaufen wird, gilt als Fakt. Die Entwicklung wird sich rasant vollziehen, meint auch der Zukunftsforscher Lars Thomsen. Eine Vorreiterrolle in Sachen E-Technologie nehmen dabei Tech-Tycoons wie Tesla ein, deren innovative Ideen lediglich noch flächendeckend umgesetzt werden müssen. Dann könnte der Verbrennungsmotor schon bald zum sprichwörtlichen alten Eisen gehören.

E-Mobilität vor allem eine Frage der Infrastruktur

Mit immer stärkeren Motoren und höheren Batteriespeicherkapazitäten stehen moderne Elektroautos dem herkömmlichen Benziner beim Fahrspaß in nichts nach. Tatsächlich bewältigen die E-Fahrzeuge immer längere Strecken und erreichen zudem immer höhere Höchstgeschwindigkeiten. Woran es derzeit jedoch mangelt: An der Infrastruktur. Ein gut ausgebautes Tankstellennetz versorgt Fahrzeugführer von Dieselautos und Benzinern flächendeckend mit dem benötigten Kraftstoff. Hingegen befindet sich das Netz zum Strom tanken erst noch im Aufbau. Die Angst davor, irgendwo fernab einer Elektrotankstelle liegenzubleiben, wirkt abschreckend in Bezug auf den Kauf eines Elektrofahrzeugs. So muss derzeit noch der Hybrid-Kompromiss herhalten.

Viele Großstädte machen jedoch bereits jetzt vor, wie die Zukunft im Allgemeinen aussehen könnte. Düsseldorf besitzt schon 78 E-Tankstellen. In München sind es sogar 180. So ist es nur eine Frage der Zeit, bis flächendeckend Tankstellen zum Strom tanken zur Verfügung stehen werden, so dass E-Mobilität nicht nur eine Entscheidung für die Umwelt, sondern auch sicher und zuverlässig ist – egal wohin die Reise geht.

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1 Kommentar zu Elektromobilität auf dem Vormarsch: Was uns in Zukunft bewegt

  1. Ich habe gerade ein neues Auto gekauft und mich nach langem Überlegen trotz der aktuellen Situation für einen Diesel entschieden. Viel lieber hätte ich ein Elektroauto gekauft. Ich lebe insgesamt sehr umweltbewusst und nachhaltig. Aber ich muss oft weite Strecken zu Terminen und Fortbildungen zurück legen, die leider mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht oder nicht in angemessener Zeit zu bewältigen sind. Und leider auch nicht mit einem Elektroauto. Ich hoffe sehr, dass sich da in den nächsten Jahren noch einiges bewegt hinsichtlich der Reichweite und Infrastruktur. Dann steige ich sofort um.

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