Was tun bei Blasenschwäche?

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Inkontinenz gehört zu den Tabuthemen unserer Gesellschaft. Anders als mancher vermuten mag, zählen auch jüngere Menschen zu den Betroffenen. So tritt Blasenschwäche häufig im Verlauf einer Schwangerschaft auf oder ist die Folge einer Harnwegsinfektion. Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, Inkontinenz zu begegnen. Nicht jede ist zu empfehlen, so erfolgversprechend sie auf den ersten Blick auch sein mag. Nachfolgend einige Tipps dazu, was beim Umgang mit Blasenschwäche zu beachten ist. Wer jedoch stark unter Inkontinenz leidet und auf Abhilfe sinnt, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen. 

Trinken muss sein!

Die regelmäßige Aufnahme von Flüssigkeit ist für unseren Körper lebensnotwendig. Daher ist es keine gute Idee, aufs Trinken zu verzichten, um so den Folgen einer Blasenschwäche aus dem Weg zu gehen. Vielmehr gilt es, die Blase zu trainieren, um ihre Funktionstüchtigkeit zu erhalten oder sogar zu verbessern. Allerdings wirken Säfte, Kaffee und manche Tees harntreibend. Daher sollten diese Getränke nur in Maßen genossen werden. Stilles oder nur schwach kohlensäurehaltiges Mineralwasser ist besser geeignet. Auch beim Obst ist Vorsicht geboten, da Zitrusfrüchte den Harndrang fördern. Natürlich enthalten sie auch viel gesundes Vitamin C, doch ist von einem übermäßigen Genuss abzuraten. Kürbiskerne gelten dagegen als beliebtes Hausmittel gegen Inkontinenz.

Mit regelmäßigem Beckenbodentraining lässt sich Blasenschwäche vorbeugen. Verschiedentlich werden spezielle Kurse angeboten, um die Beckenmuskulatur zu trainieren. Für die folgende Übung ist es nicht notwendig, extra ein Fitnessstudio aufzusuchen. Dafür reicht es, während des Sitzens auf einem Stuhl die Beckenbodenmuskulatur anzuspannen und diese Spannung etwa 10 Sekunden zu halten, ehe die Muskeln wieder gelockert werden. Diese Übung sollte man regelmäßig jeden Tag einige Male hintereinander absolvieren.

Blase an feste Uhrzeiten gewöhnen

Es ist möglich, die Blase an die Entleerung zu bestimmten Uhrzeiten zu gewöhnen. Das erfordert jedoch regelmäßige und beharrliche Anstrengung. Hilfreich ist ein Toilettenplan, aus dem hervorgeht, wie oft das WC aufgesucht werden muss. Ziel sollte es sein, die zeitlichen Abstände zwischen den WC-Besuchen sukzessive zu vergrößern. Sogenannte „vorbeugende Toilettengänge“ nutzen wenig, da sich unerwünschter Harndrang auf diese Weise nicht unterbinden lässt.

Bei längeren Reisen oder Unternehmungen sollte das Tragen einer Slipeinlage in Erwägung gezogen werden. Die damit verbundene Sicherheit nimmt einem die Angst, in eine peinliche Situation zu geraten. Im Handel oder hier bei www.dryandcool.de gibt es spezielle Inkontinenzunterwäsche, in die eine saugfähige Einlage eingearbeitet ist. Diese Slips sind nicht ganz billig, aber dafür waschbar und für den mehrmaligen Gebrauch bestimmt. Äußerlich unterscheiden sich diese Produkte kaum von gewöhnlicher Unterwäsche. Inzwischen sind sogar Modelle mit modischen Schnitten und Aufdrucken erhältlich.

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